Bürgermeister Peter Tschentscher mit Ehefrau Eva Maria und Turnierchef Volker Wulff. Foto: kroll
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Oliver Kroll, Klein Flottbek

Bürgermeister Peter Tschentscher, Senatorin Dorothee Stapelfeldt, Polizeipräsident Ralf Meyer – sie alle ließen es sich beim Flottbeker Derby im VIP-Zelt gutgehen. Dabei stand der Reitsport bei der Hamburger SPD in der Vergangenheit noch nie besonders hoch im Kurs. So hatte man früher häufiger vergeblich auf einen Senatsvertreter gewartet.
Zu den zuverlässigsten Besuchern zählt hingegen seit vielen Jahren der ehemalige „Spiegel“-Chefredaktuer Stefan Aust, selbst begeisterter Reiter und Züchter.
Zu den erfahrenen Derbygaranten gehört Sternekoch Heinz Wehmann vom Landhaus Scherrer und seine Crew. Bereits 21-mal versorgte er die VIP-Gäste. „Allein der Aufbau des Zeltes hat drei Tage gedauert. Insgesamt hatten wir 100 Leute im Einsatz.“ Geboten wurden unter anderem Wehmanns Klassiker wie „Krosse Vierländer Ente“ und „Gebratene Garnelen mit Pimento“.

Zu den gern gesehenen Gästen zählt der Schauspieler Till Demtrøder. Seine Liebe gilt seit Jahren dem Sport mit Pferden sowie Schlittenhunden. Dazu hat er eigene Events entwickelt.
Zu den promineten Gästen zählte auch Dana Schweiger mit Tochter Luna. Konzentriert verfolgte die gesamte Schweiger-Entourage das Geschehen auf dem Parcours.
Dorthin wurde auch Hamburgs Erster Bürgermeister von Turnierchef Volker Wulff begeleitet. Die Pferde durften derweil pausieren. Thema des Gespräches waren auch die Pläne für einen Tribünen-Neubau. Schon nach dem Derby 2019 könnte der beginnen.
Unter dem Strich erlebten rund 93.000 Zuschauer fünf Turniertage mit hochklassigem Pferdesport. Wie sich Derbysieger Matthew Sampson nach seinem Null-Fehler-Ritt im Stechen freute, war allein das Eintrittsgeld wert. Der Brite war zum ersten Mal in Klein Flottbek am Start, seine Stute Gloria van Zuuthoeve kam auf dem schwierigen Parcours auf Anhieb grandios zurecht. Ebenfalls im Stechen: Gilbert Tillmann auf Claus Dieter sowie Sandra Auffahrt auf der Stute Nupafeed’s La Vista belegten die Plätze zwei und drei.
So bleibt nach der spannenden sportlichen Entscheidung eines der wenigen Mankos zu nennen: Die Preise an Essens- und Getränkeständen grenzten an Nepp.

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