Rissens Max Seher (l.) erzielte im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Köln das wichtige Führungstor zum 3:2; am Ende siegte der THK mit 4:2 und feierte mit seinen Fans den ersten Rückrundensieg. Foto: rp

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST
Vor den finalen vier Spieltagen der Zweitligasaison hat der Hamburger Polo Club trotz einer 2:3-Niederlage gegen Verfolger Blau-Weiß Köln noch beste Karten, um nach dem Aufstieg in der Halle auch auf dem Feld die 1. Bundesliga zu erreichen. „Schade, eigentlich wollten wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren und die Kölner durch einen Heimsieg endgültig aus dem Titelrennen katapultieren“, hatte sich nicht nur Spielertrainer Matthias Witthaus vor dem Spitzenspiel viel vorgenommen.
4:1-Sieg hält die Konkurrenz auf Abstand
Während die Gastgeber gute Chancen ungenutzt ließen, erwiesen sich die Gäste als deutlich konsequenter und führten zu Beginn des Schlussviertel schon mit 3:0, ehe Ricardo Nevado per Siebenmeter und Jan-Hendrik Bartels nach einer Strafecke den Rückstand in den Schlussminuten noch verkürzen konnten. Gut und wichtig, dass dem HPC einen Tag später gegen den abstiegsbedrohten Gladbacher HTC nach Treffern von Jonathan Fröschle, Bartosz Szmidt, Nick Algner und Leon Willemsen ein sicherer 4:1-Sieg glückte, der die Konkurrenz auf Abstand hält.
Rückstand verwandeln Rissen und GTHGC in Sieg
Während der Polo Club mit vier Punkten Vorsprung vor Blau-Weiß Köln weiter vom Aufstieg träumen darf, geht es für die beiden anderen Zweitligisten aus den Elbvororten darum, im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punkte zu sammeln. Dabei kam der THK Rissen im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Köln zu einem wichtigen 4:2-Erfolg. Zur Halbzeit lag Rissen zwar noch mit 1:2 zurück, doch nach dem Wechsel erzielten Philip Weber, Maximilian Seher und Mathis Freundl für die Grün-Weißen, die tags darauf gegen Blau-Weiß Köln (2:3) nicht punkten konnten, noch die nötigen Tore zum Sieg.
Noch einen Punkt mehr konnte der GTHGC holen. Im Heimspiel gegen Gladbach waren die Hausherren von Anfang an das bessere Team, ließen sich auch von einem 0:1-Rückstand nicht beirren und schossen durch Tore von Max Baumgardt (2), Johannes Julius, Jack Winneberger und Corad Rothfos noch einen klaren 5:2-Sieg heraus. Am Sonntag musste man sich nach dreimaliger Führung gegen SW Köln zwar mit einem 3:3 begnügen, hielt den Verfolger aber auf Distanz.
Noch aber sind keine endgültigen Entscheidungen gefallen. Und so werden sich der THK Rissen und der Polo Club im Westderby am Mittwoch, 27. Mai, um 15 Uhr am Marschweg 75 sicher nichts schenken, wenn es nach Pfingsten erneut um wichtige Punkte geht.

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