Erstmals beschreibt ein Buch umfassend die wechselvolle Geschichte des Naturhistorischen Museums in Hamburg zwischen Globalität und Regionalität, Professionalisierung und Popularisierung, Bildungs- und Museumsreform. Am 17. Mai um 19 Uhr wird die Potsdamer Historikerin Dr. Susanne Köstering ihr druckfrisches Werk „Ein Museum für Weltnatur“ im Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg zum ersten Mal präsentieren.

Mit dem Datum feiert das CeNak zusammen mit dem Herausgeber des Buches, dem Naturwissenschaftlichen Verein in Hamburg, das Jubiläum des im Jahre 1843 gegründeten Naturhistorischen Museums. Bis zu seiner Zerstörung 1943 galt es als zweitgrößtes Naturkundemuseum in Deutschland.  Seine Wurzeln reichen bis in das 17. Jahrhundert hinein, in die Sammlernetzwerke der bürgerlichen Stadtgesellschaft. Das Museum etablierte sich im 19. Jahrhundert auch im Bildungsbereich und beteiligte sich an Expeditionen, sammelte und forschte weltweit.

Mehr Infos zur Geschichte des Naturhistorischen Museums

Nach einer Einführung von Prof. Dr. Harald Schliemann, Stellvertr. Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, erläutert Autorin Dr. Susanne Köstering die Passagen des Buches, die von CeNak-Direktor Prof. Dr. Matthias Glaubrecht gelesen werden.

Wann:  Donnerstag, 17. Mai 2018, um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Wo:  Zoologisches Museum im Centrum für Naturkunde, Bundesstraße 52, 20146 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

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