Noch nicht bebaut: der Garten des Kinderladens Maimouna. Foto: pr

Horst Baumann, Altona
Die im vergangenen Sommer drohende Schließung konnte abgewendet werden, der Kinderladen Maimouna macht weiter. Wegen der Verdichtung des Wohnareals Holstenstraße/Louise-Schröder-Straße sah es lange schlecht für Maimouna aus. Bis zum feststehenden Umzug der Einrichtung in die „Neue Mitte Altona“ hätten Kindern und Beschäftigten 24 Monate Leerlauf gedroht, „dann hätten wir dicht machen müssen“, so Elke Straub aus dem Leitungsteam (das Elbe Wochenblatt berichtete).
Inzwischen wurde der Mietvertrag mit der Saga doch noch bis Frühjahr 2020 verlängert. Dann ist der Umzug vorgesehen.Dort wird der Kinderladen mit einer Elementargruppe und zwei Krippengruppen weiter sein inklusives und interkulturelles Konzept umsetzen.
„Wir sehen dem Standortwechsel mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen“, sagt Straub. „Räumlich werden wir uns auf jeden Fall verbessern, aber wir werden unser Umfeld vermissen, das ist hier durch Obdachlosigkeit, Drogenhandel und Kiez-Nähe schon sehr speziell. Aber wir haben uns miteinander arrangiert.“
Der laufende Bunkerabriss und die bevorstehende Bebauung konnten durch eine Anwohnerinitiative nicht verhindert werden, aber die Begegnungen in der direkten Nachbarschaft haben die Solidarität miteinander verstärkt. „Eine gute Erfahrung“, so Straub.
„Wir sind sehr gespannt auf das neue Quartier. An dem inklusiven Konzept der Mitte Altona haben wir mitgearbeitet und nun gilt es, die Umsetzung mitzugestalten“, so das Maimouna-Team.

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