Sehr beliebt bei den Kindern: Hier versucht sich Phil Eichblatt (re.) unter der Anleitung von Lehrer Michael Lumpp an der Kletterwand. Foto: Arne Steenbock

EIDELSTEDT. 33 junge Sportler machten mit: Beim vierten Kinderkongress des Sportvereins Eidelstedt SVE in der Sporthalle der Stadtteilschule Eidelstedt in der Lohkampstraße schwammen, kickten und kletterten Kinder mit und ohne geistige oder körperliche Einschränkungen zusammen durch Halle und SVE-Bewegungsschwimmbad. Und einige waren auch in der Küche unterwegs: Als Nachtisch zum Mittagessen backten sie bunte Muffins für alle Teilnehmer und ehrenamtlichen Helfer.

Ein bislang einmaliger Kongress

Vor vier Jahren hatte Marita Quitzau im Rahmen ihres Freiwilligen Soziales Jahres die Idee zu dem Kinderkongress, der ausdrücklich auch für junge Sportler mit Handicap gedacht war: Einen Tag lang sollten alle Gelegenheit haben, sich in verschiedenen Workshops auszuprobieren, an ihre Grenzen zu gehen und die Gemeinschaft in einer sportlichen Gruppe zu genießen. „In dieser Form ist unser Kongress bis heute ein einmaliges Event“, erklärte Stefan Schlegel, Abteilungsleiter Inklusionssport beim SVE, „unser Ziel ist es, das sportliche Miteinander und das Verständnis füreinander zu vermitteln.“
Der Nachmittag stand im Zeichen des Tanzes, zudem wurde weiter geklettert. Stets sehr Beliebt: das „Ringen und Raufen“. Hier konnten sich die Kinder richtig austoben. Eins sei schon jetzt klar: Die Kinder hatten soviel Spaß, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen „Kinderkongress“ geben wird – vielleicht mit einer kleinen Jubiläumsfeier, kündigte Marita Quitzau an. PÖP

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