Die Celtic Cowboys in action
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Die Celtic Cowboys, die überwiegend aus Harburg stammende Folk- und Countryband feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Pünktlich dazu haben sie ihr drittes Album „Qualified Celtic Cowboys“ produziert. Die Cowboys betiteln ihre diesjährige Konzertreihe deshalb als Qualified-Celtic-Cowboy-Tour. Das Album ist am vergangenen Wochenende aus dem Presswerk bei ihnen eingetroffen. Die 16 Songs sind zum Teil auf Englisch, zum Teil – und das ist neu – auf Deutsch eingesungen.

„Den Fans gefällt unsere Musik auch mit deutschen Texten“ meint Flanger Ranger alias Hartmut Markmann und grinst, „zumindestens ist es das, was wir an Rückmeldungen bei unseren Konzerten erhalten. Und wir fühlen uns mit Liedern in der uns gegebenen Muttersprache im Übrigen auch sehr wohl.“ Aus diesem Grund entschied man sich zur Zweisprachigkeit.

Dieser Sprung gelingt sicher nicht jeder Band, doch die Texte scheinen zu überzeugen. Mal frech, mal ironisch, mal ernst aber vor allem immer echt und ganz nah dran am Leben.

Im Spätsommer 2016 gestartet, hat die Produktion 1,5 Jahre in Anspruch genommen. „Mit den Jahren steigt der eigene Anspruch und 16 Stücke wollen erst einmal zu Papier gebracht und dann eingespielt werden“ sagt Barney der Fiddler. Häufig genug kam es vor, dass Aufnahmespuren verworfen wurden und bei zwei Stücken kurzerhand die Tonarten verändert wurden.

Robby Ballhause aus dem Lands End Studio in Hannover hat mit Geduld, viel Fingerspitzengefühl, mit Liebe zum und Witz im Detail und seiner ganzen Erfahrung als Musiker, so wie als Toningenieur aus den 16 Liedern der Cowboys ein Werk geschaffen, dass sich hören lassen kann.

Spannende Geschichten und Nebenschauplätze brachte die Produktion hervor, so musste die Erlaubnis eines amerikanischen Urhebers zu einer deutschen Textfassung eingeholt werden. „Ich habe ganz oldschool einen Brief an Country Joe McDonald nach Berkeley, Kalifornien auf dem Postwege geschrieben, um Genehmigung gebeten… und siehe da, promt Antwort erhalten“, sagt Deputy Dirk nicht ohne Stolz. „Joe Mc Donald ist ein Vietnam Veteran und hat sich musikalisch in den 70iger Jahren sehr kritisch mit der Rolle der Amerikaner im Vietnamkrieg auseinandergesetzt.“

Überhaupt hält der Deputy einen großen Anteil an dieser Platte, 11 Stücke aus seiner Feder sind auf dem Album, zwei Lieder aus der Schreibe des Hamburger Liedermachers Helmut Fuchs und nur drei Coversongs zieren diesmal das Gesamtwerk. Die Celtic Cowboys bleiben bei dieser Produktion ihrer Linie treu und bereichern das Arrangement vieler Stücke mit Stilelementen aus Bluegrass und dem Irish Folk.

Das Album wird wie alle Produktionen der Celtic Cowboys bei Konzerten direkt vertrieben. Selbstverständlich ist alles ebenso über die gängigen Vertriebswege via Internet und bei Streamingdiensten zu erhalten. Allerdings sind die neuen Songs dieser Platte erst ab Ende Mai/Anfang Juni über die bekannten Downloadportale erhältlich.

Wer die Celtic Cowboys live erleben möchte, kann unter www.celtic-cowboys.de den Spielplan einsehen, den Newslettern abonnieren und selbstverständlich alle Tonträger direkt bestellen.

Die Celtic Cowboys sind v.l.n.r. Hartmut Markmann, Christian Niehues, Dirk Schulze, Andreas Schürmann Gilbert Bahn-Köpke, Guido Plüschke

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