Karstadt-Chefin Nina Gramulla-Wedler (l.) überreichte einen großen Scheck an Michaela Ernster und Rainer Rißmann vom Margaretenhort. Foto: sl

Riesenfreude beim Margaretenhort. Einen Scheck in Höhe von 7.233,23 Euro konnte Karstadt-Chefin Nina Gramulla-Wedler jetzt an Margaretenhort-Geschäftsführer Rainer Rißmann und Bereichsleiterin Michaela Ernster übergeben. Zusammengekommen ist das Geld bei der Aktion „Mama ist die Beste“. Für jeden Kassenbon, der im Jahr 2017 bei Karstadt ausgedruckt wurde, hat das Warenhaus einen Cent gespendet. Dazu kamen noch Sammelboxen an allen Kassen.

Ausflug an die Ostsee und Ausbildungsprojekt für Eltern

Das Geld kann der Margaretenhort gut gebrauchen. Rund 3.000 Euro gehen an zwei Mutter-Kind-Einrichtungen in Harburg: Das Heimfelder Haus wünscht sich Geld für einen Tagesausflug an die Ostsee mit allen Bewohnern. Und die Bewohnerinnen des Rönneburger Hauses würden sich gern ab und zu einen Babysitter leisten können. Der Rest des Geldes geht an das neue Projekt „Safe Spezial“ des Margaretenhortes. Der Begriff steht für „Sichere Ausbildung für Eltern“ und richtet sich an Flüchtlingsfamilien, die ein Kind erwarten. „Oft sind die Familienmitglieder ohnehin traumatisiert von der Flucht“, berichtet Michaela Ernster. „Gleichzeitig haben sie in der Regel keine Ahnung, wie unser Gesundheitssystem funktioniert, weil es so etwas wie eine Anmeldung im Krankenhaus oder Geburtsvorbereitungskurse in ihren Heimatländern gar nicht gibt. Solche Familien wollen wir unterstützen.“ Nina Gramulla-Wedler freute sich sehr, dass das gespendete Geld in „so gute Projekte fließt“. Sie versprach: „Auch 2018 sammeln wir wieder jeweils einen Cent pro Kassenbon. Wir wollen Menschen, die vom Margaretenhort betreut werden, auch im nächsten Jahr wieder glücklich machen.“

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