„Positive und anerkennende Kommentare“: einige Oberstufenschüler der Stadtteilschule Eidelstedt, ihre Lehrein Frau Sonntag und Künstler Kai Teschner vor dem von ihnen entworfenen Wandbild. Foto: pr
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Horst Baumann, Eidelstedt/Lurup
Wer zum Bahnhof Elbgaustraße will, war lange froh, die dunkle Unterführung so schnell wie möglich passieren zu können. Doch es tut sich was. Dort entsteht ein langgezogenes Wandbild, dessen Details Schüler der Stadtteilschule STS Eidelstedt entworfen haben.
Über 100 Entwürfe haben die Schüler der Oberstufe gemacht. Sie alle werden an irgendeiner Stelle des Gesamtwandbildes auftauchen und erscheinen schon jetzt demjenigen, der den Weg durch die Unterführung geht oder fährt, „wie ein ihn begleitendes dekoratives Band“, sagt Wiebke Madsen, die Sprecherin der STS Eidelstedt.  „Der eindruck-svolle Schwarz-Weiß-Kontrast“, so Madsen weiter, „kann sich dabei in den widrigen Umständen der langen, schattigen und lauten Unterführung gut behaupten.“
Das Oberstufenprofil „Macht der Bilder“ und ihre Lehrerin Frau Sonntag hatte bereits 2016 im Auftrag des HVV ein Wandbild am Eingang zur S-Bahn-Station Elbgaustraße gestaltet. Damals schon hatte Künstler Kai Teschner die Arbeit begleitet, bei der in der gesamten Oberstufe und in den Kunstkursen des damaligen Jahrgang zehn eine Fülle an Ideen und Zeichnungen entstanden waren. Anders als beim ersten Wandbild entschied die Bahn nun aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in der engen Unterführung, dass die Schüler bei der Realisierung ihrer Entwürfe aus Sicherheitsgründen nicht selbst Hand anlegen. Und wer Kai Teschner und sein professionelles Team in diesen Wochen bei der Arbeit zwischen Fußgängern, Fahrrädern und Autos beobachtet, kann diese Entscheidung gut nachvollziehen. Das neue Kunstwerk verbindet nicht nur Eidelstedt und Lurup an zentraler Stelle, „es ist auch ein weiteres Puzzleteil in der Beziehung unserer Schule zu ihrem Stadtteil. Wir möchten mitgestalten und verbunden sein mit den Menschen in Eidelstedt“, sagt Madsen. Die Schüler wiederum „genießen die vielen positiven und anerkennenden Kommentare der Passanten“.

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