Trainer beim TuS Osdorf: Piet Wiehle. Foto: rp

HAMBURG-WEST Nach dem phänomenalen Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die Oberliga schloss der TuS Osdorf die vergangene Spielzeit in Hamburgs höchster Spielklasse sensationell auf dem sechsten Tabellenplatz ab. In der laufenden Spielzeit konnten die Rot-Weißen dagegen nur selten an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. Das Elbe Wochenblatt traf Trainer Piet Wiehle zum Interview.

Elbe Wochenblatt: Trifft die alte Fußballerweisheit, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg oft die schwierigste ist, auch auf ihr Team zu? Piet Wiehle: Ja, da ist wohl was dran. Aufgrund des erfolgreichen Abschneidens in der letzten Spielzeit hat sich bei einigen Zufriedenheit breitgemacht, die dafür gesorgt hat, dass in manchen Spielen der entscheidende Biss und 100-prozentige Einsatz fehlte.

Einige abstiegsbedrohte Konkurrenten haben sich in der Winterpause personell deutlich verstärkt. Was ist in Osdorf passiert? Vergleichsweise wenig, denn uns fehlt der finanzielle Spielraum für die geeigneten Spieler. Wir freuen uns aber darüber, dass uns mit Dennis Schmidt und Sascha Blume zwei Spieler wieder regelmäßig zur Verfügung stehen. Außerdem glaube ich daran, dass unser Team allemal stark genug ist, um den Klassenerhalt mit den vorhandenen Spielern zu stemmen.

Wie laufen die Planungen für die kommende Saison? Da haben wir schon einiges erreicht, denn viele Spieler haben bereits signalisiert, dass sie auch weiterhin für den TuS Osdorf spielen wollen. Außerdem stehen wir mit einer ganzen Reihe von Spielern und Vereinen in Verhandlungen, um uns für die nächste Saison personell weiter zu verstärken.

Werden Sie auch in der nächsten Saison noch für den TuS an der Seitenlinie stehen? Davon gehe ich aus. Mein Vertrag läuft ja noch bis Sommer 2019. Zudem macht es mir immer noch sehr viel Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Ich fühle mich hier wirklich wohl.

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