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Der Zug ist abgefahren!
Vom Eisenbahnknoten zum Wohnviertel für alle?
Spaziergang entlang der Harkortstraße
Treff: Stresemannstr., Ecke Harkortstr.
So., 22. April, 15 Uhr
Kosten: 8,- € / 4,- € ermäßigt
Im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres – Sharing Heritage 2018


Foto: Walter Mahrt, Stadtteilarchiv Ottensen
Arbeiter in den Güterbahnhofshallen an der Harkortstraße

Seit 2010 gibt es eine Führung entlang der Verbindungsbahn Altona-Hauptbahnhof und dem ehemaligen Güterbahnhof in Altona-Nord und Ottensen. Der Spaziergang ergänzt die Palette der Sonntagsspaziergänge des Stadtteilarchivs Ottensen um ein Angebot, das örtlich die engen Verbindungen zwischen Altona-Nord und Ottensen aufzeigt und das inhaltlich die jüngere Geschichte des Quartiers beleuchtet. Es geht um Industriegeschichte und die drastischen Veränderungen in den letzten etwa sechzig Jahren. Die Bahn, die Holsten Brauerei und weitere Industriebetriebe bestimmten jahrzehntelang das Bild des Quartiers. Heute sind die verlassenen Anlagen des ehemaligen Altonaer Güterbahnhofs zum größten Teil abgerissen. Ein neuer Stadtteil „Mitte Altona“ ist in den vergangenen Jahren entstanden. Von der riesigen Industriebrache entlang der Harkortstraße ist wenig geblieben. Fragen zur Geschichte, zum Umgang mit dem Denkmalschutz und für wen und wie hier gebaut wurde, werden auf dieser Führung beantwortet.


Foto: Georg Wawczyniak, Stadtteilarchiv Ottensen, Baustelle Mitte-Altona, 2017

Der Rundgang entlang der Harkortstraße wird geführt von Gerd Riehm, der in den 1950er/ 60er Jahren zwischen Güterbahnhof und Holsten Brauerei aufgewachsen ist. Er beschreibt das Alltagsleben in der „Wirtschaftswunderzeit“ und führt zu Stationen aus Gegenwart und Geschichte des von der Industrie geprägten Stadtteils, der auch immer Wohngebiet war.

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