Bei Sonnenschein herrschten gute Laufbedingungen. Foto: pr
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WILHELMSBURG. Frühlingsausbruch beim 38. Internationalen Wilhemsburger Insellauf: Bei Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad haben zahlreiche Läufer bei dem Volkslauf, der zu den ältesten Hamburgs gehört, teilgenommen. Es war der zweitgrößte Insellauf, nach der Zahl der ins Ziel gekommenen Läufer gerechnet.
Insellauf-Urgestein Reiner Sengstake gab um 9.30 Uhr den Startschuss. Bei noch einigermaßen frischen Temperaturen gingen über 600 Teilnehmer auf die Strecke, angeführt vom ortskundigen Inselpolizisten auf dem Fahrrad.
Jan-Simon Hamann (hamburg running), Deutscher Marathonmeister 2012, war der Favorit über die Halbmarathonstrecke. Überraschend entwickelte sich aber zunächst ein knappes Rennen: Nach halber Distanz lagen Hamann und sein Verfolger Miguel Abellan-Ossenbach  gleichauf. Hamann setzte sich ab Kilometer zwölf jedoch ab und sein Vorsprung wuchs zum Schluss auf eineinhalb Minuten an. Endergebnis 1:16:33. Auf den zweiten Platz kämpfte sich Dominic Daubenberger (FC St. Pauli Triathlon) mit einer Zeit von 1:18:04. Schnellste Frau war Claudia Willamowksi (Laufwerk Hamburg) in 1:29:26 vor Martina Dannheimer (asics Frontrunner), die sich über ihre 1:29:58 ganz besonders freute: „Endlich unter 1:30!“
Zur Siegerehrung um 13 Uhr war der Frühling in einen Frühsommer übergegangen – mit
Picknickatmosphäre vor der Siegertribühne. Nicht selbstverständlich: Detlev Matzen, Gewinner des Insellaufs vor 30 Jahren, erinnerte sich an 1988: Da herrschten „zwei Grad und eisiger Wind.“ IP

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