Rixa Gohde-Ahrens vom Stadtteilbüro Neuwiedenthal zeigt die triste Grünfläche, die bald so erblühen soll, wie die Pflanzen in ihrem Frühlingskorb. Foto: ww
Wolfgang Wittenburg, Neuwiedenthal
Neuwiedenthal soll eine neue „grüne Insel“ bekommen.  Rixa Gohde-Ahrens, Diplom-Ingenieurin für Landschafts- und Freiraumplanung vom Stadtteilbüro Neuwiedental, hat dafür das 38.000-Euro-Projekt „Nachbarschaftsgarten“ ins Leben gerufen. Er soll in der Mitte des Striepenweg zwischen Gerdauring und Luhering entstehen. Gohde-Ahrens beantwortet die wichtigsten Fragen zum Nachbarschaftsgarten im Elbe Wochenblatt:
Was ist ein „Nachbarschaftsgarten“? In Neuwiedenthal wird das eine 2.000 Quadratmeter große öffentliche Grünfläche sein, die mit eigenem Brunnen, Gartenhäuschen und Sitzbänken ausgestattet und umgeben von einem Holzzaun sein soll.
Wer kann den Garten nutzen? Wir sind offen für alle. Jeder Interessent soll ein eigenes Beet bekommen. Außerdem gibt es Beete, die von der Gemeinschaft gestaltet, bepflanzt und gepflegt werden, wie zum Beispiel von Grundschülern.
Woher stammt die Idee? Projekte wie ,urban gardening‘ und ,green gym‘ aus England sind längst auch hier angekommen und eine gute Möglichkeit, Menschen über das gemeinsame Interesse an Garten und Pflanzen zusammenzubringen. Unterstützt werden wir von Edouard van Diem, der seit 20 Jahren Gartenprojekte in Großstädten fördert und begleitet.
Wann startet das Gartenprojekt? Sicher werden wir zum Sommer den ersten Spatenstich machen. Ein Garten ist eine herrliche Sache, die am besten niemals fertig wird.
Wie kann man sich beteiligen? Wir sind eine offene Gruppe für jung und alt.
Gibt es Unterstützung bei der Pflege? Die Grundschule ,An der Haake‘ liegt nebenan und hat den Nachbarschaftsgarten in den Umweltunterricht integriert. Schülerinnen und Schüler bauen dann Obst und Gemüse selber an, pflegen Kräuter, ernten und verspeisen die Ernte zusammen.
Ist der Garten zeitlich begrenzt? Unser Ziel ist es, dass der Nachbarschaftsgarten nach einer begleiteten Einführung von rund zwei Jahren eigenständig von dauerhaften Gruppen weitergeführt wird. Wer mitmachen will, sollte zum ersten Treffen am Mittwoch, 25. April, um 17 Uhr ins Stadtteilbüro in der Galleria Rehrstieg kommen.

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