Nele Ueding (SG Altona) bot im Rückraum eine starke Leistung und erzielte beim wichtigen 34:26-Erfolg bei der SG Hamburg-Nord insgesamt zehn Treffer. Foto: pr
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In der Endphase der Spielzeit 2017/18 erleben die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona zurzeit ein Wechselbad der Gefühle. Nach fünf Niederlagen in Serie stürzte die Mannschaft von Trainer Stephan Schröder auf einen Abstiegsplatz, doch ausgerechnet in fremden Hallen holte sich das Team den Glauben an den Klassenerhalt zurück. Nach einem ebenso grandiosen wie deutlichen 30:16-Erfolg beim Ahrensburger TSV feierte die SGA auch am vergangenen Wochenende im Auswärtsspiel bei der SG Hamburg-Nord einen sicheren Sieg. „Alle haben inzwischen verstanden, dass jeder alles geben muss, wenn wir den Abstieg noch verhindern wollen“, freut sich Stephan Schröder über den Einsatz seiner Schützlinge, die am Sonntag eine starke Leistung boten. Die SGA spielte von Anfang an druckvoll und ideenreich nach vorn und ließ in der Abwehr nur wenig anbrennen. Im Angriff sorgte zu Beginn vor allem Atsuko Takara für viel Gefahr vor dem gegnerischen Tor, steuerte innerhalb der ersten 20 Minuten sieben Tore zur 12:2-Führung bei. Die Gäste blieben auch danach torhungrig und gingen mit einer 19:7-Führung in die Halbzeitpause.

SGA-Trainer: „Bärenstark, was wir geleistet haben“

Auch nach Wiederanpfiff dominierten die Gäste das Geschehen auf dem Spielfeld nach Belieben und ließen der SG HH-Nord keine Chance das Blatt zu wenden. So gewann die SG Altona die Partie schließlich klar mit 34:26 und zog am Moorreger SV vorbei, der im Kellerderby beim Vorletzten SC Alstertal-Langenhorn 2 überraschend mit 17:25 unterlag. Beste Torschützinnen auf Seiten der SGA waren Atsuko Takara (13 Treffer) und Nele Ueding (10). „Ich bin begeistert! Das war einfach bärenstark, was meine Mannschaft geboten hat“, fand diesmal auch der sonst so kritische Stephan Schröder kein Haar in der Suppe. Trotz der zuletzt gewonnenen Partien muss die SGA noch nachlegen, wenn sie weiter in Hamburgs stärkster Spielklasse verbleiben will. „In der Oberliga belegen zurzeit zwei Hamburger Mannschaften Abstiegsplätze. Wenn das so bleibt, müsste wohl auch der Viertletzte noch absteigen“, weiß Stephan Schröder, der die Mannschaft nach viereinhalb Jahren am Saisonende verlassen wird. Das beste „Gegenmittel“ wäre ein Sieg bei der ebenfalls noch abstiegsgefährdete Mannschaft vom HT Norderstedt. Sollte das nicht klappen, müsste die SGA wohl zumindest bei den letzten beiden Begegnungen gegen die derzeit auf den letzten beiden Plätzen angesiedelten Teams vom SC Alstertal-Langenhorn 2 und Elmshorner HT doppelt punkten.

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