Jan Malte Augustin bot am Kreis eine starke Leistung und erzielte beim 37:27-Erfolg gegen den THB Hamburg insgesamt sechs Treffer. Foto: rp

Rechtzeitig zum Saisonfinale präsentieren sich die Hamburg-Liga-Handballer vom TV Fischbek in guter Form. Das Team des scheidenden Trainerduos Matthias Steinkamp/ Martin Hug – zur neuen Saison übernehmen Marius Kabuse und Torsten Siemens die Mannschaft – konnte sechs der letzten sieben Partien für sich entscheiden und darf sich nach einem souverän herausgespielten 37:27-Erfolg gegen den THB Hamburg nun sogar noch Hoffnungen auf die Rückkehr in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein machen. „So weit denken wir momentan noch nicht“, bremst Matthias Steinkamp nach einer bislang wechselhaften Saison die Erwartungen. Im Heimspiel gegen den THB sah es anfangs nicht so aus, als ob die Gastgeber ihre Erfolgsserie fortsetzen könnten. Die Gäste nutzten Schwächen in der Fischbeker Hintermannschaft, um schnell auf 5:1 davonzuziehen. Erst nach einer Auszeit, während der das Trainerteam einige Veränderungen in der Abwehr vornahm, kam der TVF besser ins Spiel und ging mit einer 16:14-Führung in die Halbzeitpause.

Auch Nachwuchsspieler im Einsatz

Die aufmerksame 6:0-Deckung der Gastgeber kam auch nach dem Wechsel häufig zu Ballgewinnen, die genutzt wurden, um den Vorsprung durch erfolgreiche Tempogegenstöße auszubauen. Vor allem Marek Struß (zehn Tore) und Alexej Kisilev (acht Tore) trafen nach Belieben. Ein Sonderlob verdiente sich auch Jan Malte Augustin, der Mannschaftskapitän Jan Kessler am Kreis vertrat und sechs Mal ins gegnerische Tor traf. Der deutliche Vorsprung gab den Trainern Gelegenheit, auch den Nachwuchsspielern Maurice Mensing und Tammes Gröhler Spielzeit einzuräumen. Gröhler traf doppelt und auch Torwart Maurice Mensing nutzte die Chance, um sich für weitere Einsätze zu empfehlen. „Der Sieg ist am Ende wohl ein bisschen zu hoch ausgefallen, auch wenn meine Mannschaft den Zuschauern wieder ein gutes Spiel geboten hat“, zog Matthias Steinkamp nach dem Abpfiff kurz Bilanz. Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr, Halle Klaus-Groth-Straße 11) muss der frisch gebackene Tabellenzweite nun bei Spitzenreiter TuS Esingen antreten.

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