Jasmin Bannan, Eidelstedt

Wenn man „Courage“ in ein Online-Lexikon eingibt, wird das Wort mit Mut und Unerschrockenheit erklärt. Das Gymnasium Dörpsweg will eine Schule ohne Rassismus und mit Courage sein. Kjell Melzer, S2 und ehemaliges Schulsprecherteammitglied, sagt dazu: „Wir haben uns verpflichtet, unser Schulklima aktiv zu gestalten. Das bedeutet, dass wir uns gegen Rassismus, Mobbing und Diskriminierung stellen.“ „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage und wurde in Deutschland im Juni 1995 unter dem Namen  „Schule ohne Rassismus“ ins Leben gerufen. 2001 wurde der Name um die zweite Zeile „Schule mit Courage“ erweitert. Die Schüler haben sich mit ihrer Unterschrift verpflichtet, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. Überreicht wurde der Titel von Danial Ilkhanipour (SPD), Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Der ehemaliger Dörpswegler ist Pate für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. „Ich bin sehr stolz, meiner ,alten’ Schule diesen Titel verleihen zu dürfen. Mir ist zu diesem Thema der Spruch ,Wehret den Anfängen’ immer im Gedächtnis: Es ist wichtig, sehr früh die Sensibilität im Umgang mit Mitschülern zu wecken und Rassismus und Diskriminierung schon im Keim zu ersticken“, so lkhanipour, der iranische Wurzeln hat.

74 Prozent der Schüler waren dafür

Auch Andreas Rothfritz, Direktor des Gymnasium Dörpsweg, ist stolz auf seine Mannschaft: „Wir mussten für diese Auszeichnung 70 Prozent aller Schüler und Schülerinnen erreichen.Wir haben sogar 74 Prozent erreicht. Ich bin mir sicher, dass wir die fehlenden 26 Prozent auch noch ins Boot holen.“

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