Rissens Mittelfeldspieler Philip Weber (rechts) präsentierte sich in der starken Vorrunde in Topform und erzielte in neun Spielen acht Tore. Foto: ponik

Häufig sieht man sie dieser Tage in der Feldmark laufen. Die Spieler des THK Rissen bereiten sich momentan intensiv auf die bevorstehende Freiluftsaison vor, auch Ausdauerläufe ohne Hockeyschläger stehen auf dem Trainingsplan. Obwohl das Team von Trainer Kai Britze zu Saisonbeginn im Herbst aus neun Partien 13 Punkte holen konnte und derzeit den fünften Platz in der Tabelle belegt, warnt der erfahrene Coach davor, das Saisonziel Klassenerhalt zu früh abzuhaken.

„Unsere Ausgangssituation ist prima, aber wir benötigen noch mindestens zehn Punkte, um auch im nächsten Jahr noch Zweitligist zu sein“, sagt Kai Britze. Er ist sich sicher, dass sich die abstiegsbedrohten Mannschaften aus Großflottbek, Köln und Gladbach in der Winterpause verstärkt haben und den drohenden Abstieg mit allen Mitteln verhindern wollen.

„Wollen gegen Klipper unbedingt gewinnen“

Auch der Tabellenletzte Klipper THC, der nach der Spielzeit 2016/17 aus der 1. Liga abgestiegen ist, könnte noch zum Stolperstein für die Grün-Weißen werden. „Diese Auftaktpartie wollen wir unbedingt gewinnen“, so Britze.

Bis es am Sonnabend, 21. April soweit ist, wird am Marschweg weiter fleißig trainiert und getestet. „Wochenlang hat uns das Wetter mit Kälte und Schnee an einem geregelten Trainingsbetrieb gehindert. Seit einer Woche ist nun aber auch Stocktraining möglich“, sagt Teammanager Sven Hanfft.

In den kommenden Wochen soll die Form unter Anderem noch in Vorbereitungsspielen gegen die TG Heimfeld, den THC Altona-Bahrenfeld und den HC Lüneburg überprüft werden. Zudem wird der THK auf seiner Anlage am Marschweg 75 am 7. und 8. April ein Hockeyturnier ausrichten, zu dem auch Mannschaften aus Berlin, Hannover und Hamburg eingeladen sind.

Drei Neue sollen helfen, den THK in der zweiten Saisonhälfte auf Kurs zu halten: Defensivspezialist Niklas Keulers hat bereits gezeigt, dass er zu einer echten Verstärkung für die Rissener werden kann. Nach langer Verletzungspause will auch Niklas Heck zeigen, was er kann. Der schnelle, 19-jährige Konterstürmer, der im Herbst aus Jena zum THK wechselte, soll die Offensivabteilung beleben, aus der Benjamin Laatzen nach einer schweren Schulterverletzung vorerst ausgeschieden ist. Der 36-jährige Routinier wird wohl einige Zeit brauchen, um wieder ins Team zurückzukehren. Schon jetzt wieder zurückgekehrt ist Henry Paschke. Das 17-jährige Eigengewächs wurde zuletzt mit den B-Junioren vom Club an der Alster Deutscher Meister und darf aufgrund seiner guten Trainingsleistungen auf einige Bundesliga-Einsätze hoffen.

Wenn auch das Mittelfeld um Malte Pingel und Philip Weber und die in der Vorrunde so starke Abwehr mit Sebastian Biederlack, Moritz Engelhard, Jakob Stumme und Torwart-Talent Johann Hauser wieder gute Leistungen zeigen, sollte das „Unternehmen Klassenerhalt“ in den nächsten Wochen zu einem guten Ende geführt werden können. Rainer Ponik

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