Sandro Roy, Shootingstar an der Violine im Bereich Klassik und Jazz, gilt als einer der vielversprechendsten jungen Jazzviolinisten weltweit. Foto: pr

Das Elbinsel Gipsy Festival feiert sein zehnjähriges Jubiläum! Am 6. und 7. April erwartet die Besucher im Wilhelmsburger Bürgerhaus, Mengestraße 20, ein buntes Programm mit viel Musik, einem Vortrag, einer Ausstellung über die bisherigen Gipsy-Festivals und Zeit für Gespräche über Geschichte und Kultur der Sinti. Organisiert wird das Gipsy-Festival vom Landesverband der Sinti in Hamburg, Unterstützung kommt vom Bürgerhaus-Team.
Feierlich eröffnet wird das Festival am Freitag, 6. April, um 19.30 Uhr mit dem Cafe Royal Salonorchester der Familie Weiss, das Nachwuchskünstler aus der Familie und special guests mit im Programm haben wird. Im Orchester sind drei Generationen der besten Gipsymusiker vereint. Mit enthusiastischen bis zarten Klängen und Farben auf Violine, Akkordeon, Bass und Saxophon spielen die Lokal-Matadoren ein Best Of Programm aus Swing, Czardas, Musette, Kaffeehausmusik und den alten Weisen der Sinti. „Fast bei jedem Konzert gibt es Leute, die weinen“, sagt Gitarrist Clemens Weiss.

Der zweite Festivaltag startet um 17.30 Uhr mit einem Vortrag des Sozialwissenschaftlers Peter Widmann zum Thema „Die Ausgrenzung von Sinti durch die Kommunen als Grundlage weiterer Stigmatisierungen bis heute“. Ab 20 Uhr spielen Gitarrenvirtuose Wawau Adler und Band, ab 22 Uhr Jazzviolinist Sandro Roy und Band featuring Jonny Rosenberg.

Das Programm des Abends steht unter dem Motto „American meets Gipsy“. Mit Songs von Sinatra bis Michael Buble und Django Reinhardt – und das Ganze mit geballter Power an Groove, Virtuosität und Melancholie. Spannende Neuinterpretationen lassen aufhorchen
Ein Tagesticket für Freitag, 6. April, kostet 18 Euro, für Sonnabend 20 Euro, ermäßigt jeweils 15 Euro.

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