Energisch setzt sich Swantje Krempin am Kreis durch und trifft zum 25:25-Ausgleich.

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

Mit einem eingespielten Team und der Hoffnung im Kampf um den Hamburg-Liga-Aufstieg ein gewichtiges Wort mitzureden, starteten die Handballerinnen des TV Fischbek im Herbst in die neue Landesliga-Spielzeit. Wenige Wochen vor dem Saisonende haben die Schützlinge von Natalia Bogucka tatsächlich noch die Gelegenheit, das hoch gesteckte Ziel zu erreichen, doch ausgerechnet die Duelle mit den vermeintlichen Abstiegskandidaten könnten für den TVF zum Stolperstein werden.Nur eine Woche nach dem glanzvollen 26:24-Sieg gegen Tabellenführer TH Eilbeck 2 unterlagen die Fischbekerinnen dem Tabellenvorletzten TuS Aumühle-Wohltorf 2 mit 25:27. Da der TVF zuvor auch schon völlig überraschend beim Schlusslicht Bramfeld (19:24) zwei wichtige Punkte abgab, wird es in den letzten fünf Saisonspielen schwierig werden, den direkten Aufstieg in Hamburgs höchste Spielklasse zu schaffen.

Auch nach Seitenwechsel
viele Ballverluste

Im Spiel gegen Aumühle verschliefen die Gastgeberinnen die ersten 25 Minuten und gerieten bis dahin mit neun Toren in Rückstand. Gut, dass der TVF kurz vor dem Wechsel doch noch in die Spur fand und den Vorsprung der Gäste durch fünf Treffer in Serie auf 12:16 zusammenschmelzen ließ.
Die Heimmannschaft leistete sich auch nach dem Seitenwechsel viele unnötige Ballverluste und mehrere Strafzeiten, die verhinderten, dass sich das Blatt wenden konnte. Erst nachdem Natalia Bogucka ihr Team neun Minuten vor Schluss richtig heiß machte, wurde es noch einmal eng. Nach drei Treffern in Folge schaffte Fischbek zwei Mal den Ausgleich. Besonders Swantja Krempien präsentierte sich jetzt in starker Form, doch ausgerechnet in dieser Situation handelte sich der TVF eine weitere Zwei-Minuten-Strafzeit ein.
„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, als uns der hundertprozentige Wille, den Kampf anzunehmen gefehlt hat“, ärgerte sich Trainerin Bogucka. Trotz des herben Rückschlags, der den TVF von Platz drei auf Rang fünf stürzen ließ, denkt man in Fischbek nicht ans Aufgeben. Da die Spitzenteams aus Eilbek und Ahrensburg nicht aufsteigen dürfen, müsste man „nur“ den SC Alstertal-Langenhorn 3 und den Eimsbütteler TV hinter sich lassen, um aufzusteigen. Den derzeitigen Zwei-Punkte-Rückstand kann der TVF noch in den beiden direkten Duellen wettmachen.

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