Beim Abschlusskonzert begleiteten die Kinder die Geschichte von „Onkel Wanja“ . Foto: Musikinsel Finkenwerder

GABY PÖPLEU, FINKENWERDER.

Akkordeon, Cello oder Schlagzeug – die Wahl fiel nicht immer leicht. Beim Schnuppertag des Vereins „Musikinsel Finkenwerder“ in der Westerschule probierten rund 60 Kinder Instrumente aus. Das Ziel: den Nachwuchs für Musikunterricht und das Erlernen eines
Instruments begeistern.
Knapp 20 Musiklehrer geben über die Musikinsel Unterricht an neun verschiedenen Instrumenten. Beim Schnuppertag standen sie gleich zu Beginn auf der Bühne, begrüßten die Kinder mit einem Mini-Konzert. Dann durfte der interssierte Nachwuchs Instrumente anschauen und zusammen mit den Musiklehrern ausprobieren. Schließlich sollte am Ende des Nachmittags gemeinsam musiziert werden: Mit den gewählten Instrumenten begleiteten die Nachwuchsmusiker die Geschichte von „Onkel Wanja“ nach Anton Tschechow, die Musikpädagogin Charlotte Beinhauer vortrug, untermalten das Schnarchen des Onkels oder einen Schneesturm im Wald mit ganz eigenen Klängen.
Alexandra Bruhns von der Hamburger Volksbank nutzte die Gunst der Stunde und überreichte einen symbolischen – und natürlich auch einen echten – Scheck über 250 Euro. Das Geld hatten Bankkunden bei einer vorweihnachtlichen Lebkuchenhaus-Aktion für die Musikinsel gespendet, die Bank hatte aufgerundet.
Der Musikinsel-Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge. Da diese möglichst niedrig gehalten werden sollen, ist er auf Spenden angewiesen. Der Volksbank-Zuschuss soll vor allem in neue Leihinstrumente investiert werden, kündigte die Musikinsel-Vorsitzende Raphaela Merz an. Und auch sonst war der Schnuppertag ein Erfolg: Rund 25 Kinder meldeten sich gleich zum Musikunterricht an. 

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