Zufriedene Gesichter bei Sparta Futsal HSC nach dem 6:3-Sieg über Werder Bremen. Foto: pr

HAMBURG-SÜD
Der Bezirk Harburg ist die Futsal-Hochburg in Hamburg. Mit Sparta Futsal HSC, Persian Futsal FCV und dem TV Fischbek sind gleich drei Teams in dieser Hallenfußball-Variante auf der Erfolgsspur.Sparta Futsal HSC tritt in der Regionalliga, der höchsten deutschen Liga, an – und schaffte gegen Gegner wie Werder Breme, HSV Panthers oder Eintracht Braunschweig den Klassenerhalt. „Wir haben insgesamt guten Futsal gezeigt und gegen die norddeutschen Spitzenteams gut mithalten können“, sagt Sparta-Coach Juval Karanikas.
Für die nächste Saison in der Regionalliga hat sich Sparta einiges vorgenommen. Das Saisonziel heißt Platz 5, die ersten vier Teams sollen ordentlich geärgert werden. Juval Karanikas: „Wir haben viele Neuzugänge und unser Kader ist nochmals deutlich stärker geworden. Zudem wollen wir die Erfahrungen aus dieser Saison nutzen, um deutlich stabiler aufzutreten.
Im Endspiel um die Hamburger Futsal-Meisterschaft (Verbandsliga) besiegte Persian Futsal, der bei Viktoria Harburg angebunden ist, in der Sporthalle Wandsbek den TV Fischbek mit 7:3. EW

Futsal
Futsal ist eine vom Weltfußballverband anerkannte Variante des Hallenfußballs. Es wird generell mit fünf Spielern auf Handballtore mit einem sprungreduzierten Ball gespielt. Gewechselt werden darf unbegrenzt, der Einwurf ist durch den Einkick ersetzt, die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten. Der Strafstoß wird aus sechs Metern Entfernung ausgeführt. Das Grätschen am Mann wird grundsätzlich als Foul gewertet. Mannschaftsfouls werden (ähnlich wie beim Basketball) gezählt, ab dem fünften Mannschaftsfoul je Halbzeit gibt es für jedes weitere Foul einen direkten Freistoß ohne Mauer. Beim Futsal gilt eine verschärfte Rückpass-Regel: Der Torwart darf den Ball nur einmal berühren und dabei höchstens vier Sekunden kontrollieren (dazu gehört auch der
Abwurf).

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