Vor Bildern der Künstler „Die Schlumper“ in der Blankeneser Kirche: Thomas Sello (l.) und Hauptpastor Helge Adolphsen bei der Ausstellungseröffnung am 14. Februar. Foto: Cornelia Strauß

BLANKENESE. Kunst und Sakrament: Das war 15 Jahre lang das Motto für Pastor Hartmut Winde (1934-2017), der zwischen 1981 und 1996 über 50 Künstler in die Ham­burger Gnadenkirche einlud, um mit Bildern, Installationen, Performances, Lichtspielen oder Tanz Gottesdienste zu feiern. Jetzt zeigt eine Ausstellung in der Blankeneser Kirche und im Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64a, unter dem Titel „Künstler verkünden – Erinnerung an Pastor Hartmut Winde“ 40 Werke aus dieser Zeit.„Hartmut Winde hat große Verdienste für Hamburg erworben“, sagte Hauptpastor Helge Adolphsen bei der Ausststellungseröffnung am 14 Februar. „Hartmut Winde hat Dialoge inszeniert, die irritierten und verstörten, aber auch ein neues Sehen provozierten.“
Der Kunsthistoriker Thomas Sello hat die Ausstellung ins Leben gerufen. Zu den ausgestellten Künstlern gehören auch die 1980 gegründeten „Schlumper“, deren Name an ihr erstes Atelier am Schlump erinnert. Thomas Sello: „Immer wieder hat Winde die Arbeit dieser behinderten und künstlerisch hoch begabten Menschen durch Ausstellungen und die Gründung eines Trägervereins gefördert.“
Die Ausstellung ist bis zum 2. April zu sehen. Das Gemeindehaus ist montags bis donnerstags von neun bis zwölf Uhr und von 15 bis 17 Uhr offen. Freitags von neun bis zwölf Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst. Die Kirche ist tagsüber geöffnet. IP

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