Auch mit „dicken Botten“ kann man Swing tanzen: Mit dem Stück „Leben ein Tanz“ setzte Autor Brian Friel seiner Mutter und ihren Schwestern ein Denkmal. Foto: pr

HARBURG. Im neuen Stück der „kleinen bühne harburg“ geht es um Familie und Glück. Die Amateurschauspieler bringen mit dem Stück „Leben ein Tanz“ von Brian Friel aber auch ein Stück Irland der 1930er Jahre auf die Bühne des Rieckhofs.Irland im Sommer 1936: In dem kleinen Dorf Ballybeg leben die fünf unverheirateten Schwestern Kate, Margret, Agnes, Rose und Christina sowie Christinas unehelicher Sohn Michael. Lediglich Kate hat Arbeit als Lehrerin in der Dorfschule, und so führen die Schwestern ein einfaches Leben. Einziger Luxus ist ein neu angeschaffter Radioapparat, der ihnen die Welt der Swing Musik ins Haus bringt und sie für kurze Zeit ihren entbehrungsreichen Alltag vergessen lässt.

Die besondere Atmosphäre eines Sommers eingefangen

Zwei Ereignisse verändern in jenem Sommer das Leben der Schwestern: Bruder Jack kehrt nach 25 Jahren Missionarsarbeit in Afrika nach Hause zurück. Und Michaels Vater taucht überraschend auf. Das zerbrechliche Familiengefüge wird auf die Probe gestellt…
Autor Brian Friel hat mit „Leben ein Tanz“ die besondere Atmosphäre eines ländlichen Sommers eingefangen. Das versucht auch Ulrike Niß mit ihrer Inszenierung umzusetzen. Premiere der Geschichte über das einfache Leben, über Familie und wertvollen Glücksmomente ist am Donnerstag, 8. März, um 20 Uhr im Rieckhof, Rieckhoffstraße 12. Tickets gibt es im Vorverkauf für acht Euro in der Rieckhofkneipe und bei der Theaterkasse im Phoenix-Center. An der Abendkasse sind zehn Euro zu zahlen, ermäßigt acht Euro.
Weitere Vorstellungen gibt es am 9., 23., 24. März sowie am 14. und 15. April.

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