Der Vorstand des Vereins Hand in Hand Worldschool (v.l.): Lamin Badjie (Beisitzer)

Horst Baumann, Lurup
Ein ganzes Jahr lang hat Karin van der Lubbe Kinder in Gambia unterrichtet. Nach Lurup zurückgekehrt, hat die 53-Jährige Grundschullehrerin an der Fridtjof-Nansen-Schule einen Verein gegründet: „Hand in Hand Worlschool“ will Kindern in Gambia durch Bildung eine Chance bieten, der dort herrschenden Armut zu entkommen.Rückblick: Als van der Lubbe 2015 wieder zurück nach Hamburg musste, stellte sie mithilfe ihres Mannes ein Team von Gambiern zusammen, das die Kinder bis heute weiter unterrichtet. Mittlerweile sind es über 90 Kinder, die von der Hilfe zur Selbsthilfe profitieren. „Vor Ort konnte ich zwar schon viel bewegen – aber mit unserem Verein wollen wir noch viel mehr erreichen“, so van der Lubbe

Schulgarten mit Heilpflanzen und eine Werkstatt

Der neu gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, in Gambia eine Selbsthilfe-Schule zu betreiben. Das heißt: Die Kinder sollen den Unterricht auch weiterhin kostenlos erhalten. Selbsthilfe-Systeme wie ein Wasserbohrloch mit pedalbetriebenem Generator, Solaranlagen für Elektrizität, ein Schulgarten mit afrikanischen Heilpflanzen, Werkstätten mit Hobelbänken, Nähmaschinen und Fahrrädern sollen dem Erhalt der Schule dienen.
Bislang gibt es inmitten von Wellblechhütten lediglich einen 30 Quadratmeter großen Raum für den Unterricht. „Es ist eine Notlösung, doch selbst dies zu erhalten, ist eine große Hilfe. Sponsoren, die sich für den Erhalt des Unterrichts mit monatlichen Spenden beteiligen, bekommen hautnahe, berührende Berichte, inklusive Fotos, aus Gambia“, verspricht von der Lubben.
Der Verein plant, ein Grundstück zu kaufen, auf dem eine Schule gebaut werden kann. Die Kosten inklusive der Selbsthilfe-Einrichtungen belaufen sich auf etwa 120.000 Euro.

Weitere Informationen im Internet unter
❱❱ www.worldschool.de

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