Auf gute Zusammenarbeit: HNT-Präsident Mark Schepanski (li.) und VTH-Boss Volker Sturmann

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD
Die Frauen des Volleyball-Team VT Hamburg, das derzeit in der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt kämpft, sind nach wie vor ein sportliches Aushängeschild im Süderelberaum. Damit das so bleibt, gehen das VT Hamburg und die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) zukünftig gemeinsame Wege. HNT-Präsident Mark Schepanski hob denn auch die Leuchtturm-Funktion für den Volleyball hervor: „Was das VT Hamburg, das Nachwuchsleistungszentrum Volleyball und die Partnerschule des Nachwuchsleistungsports, die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, leisten, sei „hervorragende Arbeit“. Zudem wird dieser Zusammenschluss, so die Hoffnung aller Beteiligten, auch zu mehr Identifikation der mehr als 5.000 HNT-Mitglieder mit dem VT Hamburg führen.
Das seit Februar 2017 gemeinsam betriebene Nachwuchsleistungszentrum soll weiter ausgebaut werden. In der 2011 fertig gestellten CU Arena, die rund 1.800 Zuschauern Platz bietet, sowie in weiteren Hallen im Hamburger Süden werden Volleyballtalente ab Klasse fünf bis zu fünf Mal pro Woche trainieren. Erste Erfolge haben sich eingestellt: Gleich zwei Mädchenteams nehmen an der Endrunde der Hamburger U13-Meisterschaften teil.

Die Ziele sind langfristig angelegt

„Diese Ergebnisse sind, nach nicht einmal einem Jahr Trainings- und Spielbetrieb zwar erfreulich, aber nicht maßgebend, denn unsere Nachwuchsarbeit ist natürlich langfristig angelegt. Ziel ist es, in einigen Jahren Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs an die 1. Mannschaft heranzuführen“, erklärt der sportliche Leiter des Nachwuchszentrums Manfred von Soosten.
Das Leistungszentrum soll als Unterbau für das Bundesligateam fungieren. Die von Andre Thurm gecoachte 2. Mannschaft des VTH spielt als U18-Team derzeit in der Hamburger Bezirksliga.
Zum Konzent gehört auch die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg. Sie bietet Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn zwei Mal pro Woche ein zweistündiges Training. Trainer Andre Thurm, Oliver Weinel und Liane Kemnitz haben sich mit ihren Schützlingen in den beiden vergangenen Jahren für das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia qualifiziert.
„Durch die Partnerschaft mit der Schule und der HNT können wir die beiden Ziele, den Volleyball als Spitzensport in Hamburg zu sichern und mittelfristig wieder in die 1. Bundesliga aufzusteigen, erreichen“, blickt VTH-Präsident Volker Stuhrmann zuversichtlich in die Zukunft.

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