Viel Beton

Von Mteo Schneider. Schon ein flüchtiger Blick aus der fahrenden S-Bahn heraus offenbart, dass an der Station Bahrenfeld eine der größten Sportanlagen Hamburgs langsam Gestalt annimmt. Zählt man den außerhalb der Umzäunung liegenden Bolzplatz hinzu, entstehen in Schussweite des Bahndamms insgesamt sechs Spielflächen in unterschiedlichen Größen (das Elbe Wochenblatt berichtete).
Die unmittelbar an der zukünftig überdeckelten A7 liegende Sportanlage Baurstraße wird vier Groß-und ein Kleinspielfeld erhalten, alle mit Flutlicht. Eines der Großspielfelder wird mit einer überdachten Stehplatztribüne hinter einem der Tore ausgestattet. Auf einem der Großspielfelder sind durch Kugelstoß- und Hochsprunganlage sowie eine Kurzbahn auch leichtathletische Nutzungen möglich.

Auf dem Bolzplatz liegt schon ein Kunstrasen

Die neue Sportanlage ist der Ersatz für die aufgegebenen und für Wohnungsbau zur Verfügung gestellten Sportplätze Trenknerweg, Othmarschener Kirchenweg und Wichmanstraße. Als zukünftige Nutzer werden sich Altona 93, der BSV 19, der FC Hamburger Berg und Nikola Tesla die Anlage teilen.
„Bei den Arbeiten an den Sportfreianlagen ist der Tiefbau weit fortgeschritten. Der Bau der Sportfunktionsgebäude star- tet im Februar. Die Verlegung und Fertigstellung des Kunststoffrasens soll auf die Fertigstellung der Sportfunktionsgebäude zeitlich abgestimmt erfolgen“, sagt Martin Roehl, Pressesprecher des Bezirksamts Altona. Schon jetzt mit einem Kunstrasen versehen ist der Bolzplatz. Die zeitliche Reihenfolge der unterschiedlichen Baumaßnahmen ergibt sich dem Vernehmen nach daraus, dass die Stadt zumindest auf dieser Anlage Vandalismus vermeiden will.
Die Funktionsgebäude werden im Eingangsbereich der Sportanlage an der Baurstraße errichtet: ein zweigeschossiges mit öffentlichen Umkleiden im Erdgeschoss und einer Vereins- nutzung durch Altona 93 im Obergeschoss. In einem dreigeschossigen Gebäude werden im Erdgeschoss Vereinsräumlichkeiten für den BSV 19 sowie öffentliche Toiletten untergebracht, weitere Flächen für den BSV 19 im ersten Obergeschoss und schließlich eine Platzwartwohnung im zweiten Obergeschoss. „Ziel ist die Inbetriebnahme der Sportanlage im Juli/ August 2018“, so Roehl. Jetzt müssen nur noch Klimawandel, Baufirmen und Handwerker mitspielen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here