Aus der Nähe betrachtet erstaunlich flauschig: der Dickkopffalter.
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BLANKENESE. Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur, als Bestäuber für Pflanzen oder als Nahrung für Igel, Fledermäuse, Amphibien oder Vögel. „Sie sind schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken und schützen lohnt“, sagt Birgit Hilmer vom Naturschutzbund Nabu. Die Nabu-Stadtteilgruppe West lädt am Sonnabend, 3. Februar, um 18 Uhr zum Vortrag über Insekten in Gärten und Parks im Hamburger Westen in den Gemeindesaal der Kirche am Markt in Blankenese, Mühlenberger Weg 64 a.Denn in Hamburgs Westen gibt es noch eine ganze Reihe Biotope für Insekten, nicht nur in Naturschutzgebieten, in Wäldern und Feldern, sondern auch in Altonas Grünanlagen, an Straßenböschungen und in Privatgärten. Das Problem: Durch Vernachlässigung, aber auch durch übertriebenen Ordnungssinn werden diese Insekten-„Wohngebiete“ zerstört.
Botanikerin Barbara Engelschall, Geschäftsführerin des Regionalparks Wedeler Au, und Frank Röbbelen, Insektenkundler und Verfasser der Roten Listen der Libellen, Tagfalter und Heuschrecken in Hamburg, wollen deshalb mit ihren Vorträgen aufklären: Sie stellen charakteristische Lebensräume zum Beispiel in Altonaer Parks vor, erklären wie Insekten leben am Beispiel der Tagfalter.
Es wird auch darum gehen, wie Biotope und damit die Lebensbedingungen der in ihnen lebenden Pflanzen und Tiere verbessert werden können. Für Gartenfreunde sind Tipps dabei, wie Insekten im Garten unterstützt werden können: Welche Pflanzen sind die richtigen, wie werden sie gepflegt?
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. PÖP

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