Schon von außen ist zu erkennen
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Andreas Göring, Süderelbe
Gegen das, was unbekannte Täter in der Uwe-Seeler-Halle angerichtet haben, müssen die Vandalen ein friedliches Völkchen gewesen sein! Durch zwei Anfragen von SPD und CDU ist jetzt erst deutlich geworden, welches Ausmaß die mutwilligen Zerstörungen in der Sporthalle haben. Unter anderem ist ein provisorischer Stromanschluss so zerstört worden, dass ein völlig neuer Anschluss nicht „mal eben“ installiert werden kann. Die provisorische Heizung musste nach Ansicht der unbekannten Täter ebenfalls zerstört werden. Auch hier ist eine kurzfristige Reparatur nicht möglich.
Außerdem war bei einer Begehung am 16. Oktober 2017 ein weiterer Sicherheitsmangel entdeckt worden: Wegen eines Konstruktionsfehlers fließt das Regenwasser vom Dach nicht gut ab, da hilft auch die gründliche Reinigung der Abläufe nichts. Die Folge: Teile der Abhangdecke könnten abstürzen.
Doch schon die mutwilligen Zerstörungen hatten gereicht. Am 6. Oktober verfügte das Bezirksamt die sofortige Schließung der Halle. „Vereine mussten deswegen ihr Angebot einschränken“, sagt der SPD-Bezirksabgeordnete Holger Böhm. Zum Teil entfalle für manche Sportarten die einzige Trainingsmöglichkeit, Mitglieder dieser Vereine zahlten Beiträge für ein Angebot, das nicht mehr bestehe.
Von all dem ahnten die Bezirkspolitiker zunächst nichts. „Man hat uns nicht informiert“, sagt Ralf-Dieter Fischer (CDU), Vorsitzender des Ausschusses Kultur, Sport und Freizeit. Dabei habe es dazu unter anderem im Fachausschuss durchaus die Gelegenheit gegeben. Fischer: „Die Sanierung der Halle ist für die Bezirkspolitik eine Herzensangelegenheit. Nicht umsonst haben wir gemeinsam mit dem Bund Mittel für die Sanierung zur Verfügung gestellt.“
Nach Mitteilung des Bezirksamtes soll mit der Fassadensanierung im zweiten Quartal 2018 gestartet werden, eine Inbetriebnahme kann ab August erfolgen. Der Abschluss der Sanierung ist für Ende 2018 geplant.

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