Backstein

Gaby Pöpleu, Eidelstedt
Ab 1. Januar ist das Eidelstedt Center für ein gutes Jahr dicht. Bis zum Frühjahr 2019 wird die Runderneuerung des in die Jahre gekommenen Einkaufszentrums dauern – eine schwierige Zeit für die Eidelstedter und auch für viele Händler. Nicht alle können die Durststrecke überstehen, müssen in Eidelstedt schließen. Andere fanden Übergangslösungen in der Nähe. Wo können die Eidelstedter in der Zwischenzeit einkaufen?
Bleiben wird auf jeden Fall Rewe: Der Lebensmittelmarkt hat bereits ein Provisorium neben dem Center in der Alten Elbgaustraße 4-8 (ehemalige Edeka-Fläche) eröffnet. Denn ab Sonnabend, 30. Dezember, ist der Markt im Center dicht. Statt 3.000 Quadratmeter Verkaufsfläche gibt es im Provisorium nur 730 Quadratmetern. Die Versorgung der Eidelstedter mit dem Lebensnotwendigen ist aber nicht in Gefahr, sagt Joachim Müller, der das Rewe-Provisorium zunächst leitet. Aus allen „Sortimentsgruppen“ werden genug Produkte angeboten, es wird auch weiter eine Frischfleisch-, Wurst- und Käsetheke geben. Das Rewe-Provisorium ist montags bis sonnabends von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
Zehn Geschäfte ziehen ins Container-Camp
Die benachbarten Geschäfte im Durchgang zur Kieler Straße bleiben geöffnet. Zehn Center-Läden ziehen unterdessen ins benachbarte Containerdorf „Shopping Camp“ in der Grünanlage zwischen Center und Nebengebäude: Dort werden der Lako Friseursalon, Blume 2000, Wolsdorff, die Eidelstedter Apotheke, die Änderungsschneiderei Avci, arko, Heideschlachter Dehning, O2, das musculus-Physiotherapiezentrum, Nails and More und Kind Hörgeräte in Zukunft montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und sonnabends von 9 bis 14 oder 18 Uhr geöffnet haben Das Pulcinella Café, das Odysseus Restaurant und Blockhouse sind im Nebengebäude zu finden.
Die übrigen Center-Läden konnten nur zum Teil Ausweichräume in der Nähe finden. Unklar ist die Zukunft zum Beispiel von Michi’s Bistro. Sicher ist: Die Läden aus dem Camp werden auch im neuen Center zu finden sein. Das heißt umgekehrt aber nicht, dass alle anderen in Zukunft nicht mehr im Center sein werden. „Verhandlungen laufen noch“, sagt Centermanager Marcus Czerwionka, „Natürlich wird zum Beispiel auch Rossmann wieder da sein.“ Schließen muss dagegen die Wool Company. Auf jeden Fall bleibt der Wochenmarkt, versichert das Bezirksamt.
Ein großes Problem sind die fehlenden Parkplätze. Tatsächlich bleibt die Tiefgarage das ganze Jahr über geschlossen. Dadurch fehlen 545 Parkplätze. Josef Wild von der Center-Eigentümerin Meag hat auch keine Lösung in petto, empfielt Autofahrern, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.

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