Dicke Wurzeln

Greulich/v. Savigny, Altona
Wenn Patrick Pfohl am „Festland“-Bad vorbeikommt, weiß er, dass sich sein Einsatz gelohnt hat. Im März hatte das Elbe Wochenblatt über die „Stolperfalle an der Holstenstraße“ berichtet. Monatelang hatte sich Wochenblatt-Leser Pfohl erfolglos an die Hausverwaltung gewandt. Zu Pfohls großer Genugtuung gibt es jrtzt endlich Gehwegplatten zwischen Bushaltestelle und Freizeitbad.
„Es zeigt sich also, dass, wenn Mißstände benannt und publik werden, diese im Endeffekt auch behoben werden können“, fasst Pfohl seinen langen Kampf um einen sicheren Fußweg zusammen. Der 66-jährige Altonaer war dort schwer gestürzt und hatte eine Schulterprellung erlitten. Er wollte nicht, dass es anderen Besuchern des Freizeitbades genauso geht.
Einige Jahre endete dort ein Stück akkurat gepflasterter Fußweg auf blanker Erde, wo einige Steine lagen. Zuständig für den gepflasterten Abschnitt ist das Bezirksamt Altona, daneben liegt das Wohnungsgrundstück am Govertsweg 7. Beim dortigen Hauseigentümer konnte Pfohl und der Altonaer Wegewart lange nichts ausrichten – bis eine breitere Öffentlichkeit auf den Fußweg, der im Nichts endete, aufmerksam wurde.
Das Elbe Wochenblatt, so Pfohl, sei seiner Aufgabe, als „Sprachrohr sehr wertvoll in dieser und in zukünftigen Angelegenheit im Quartier“ zu sein wieder einmal nachgekommen. Kein Problem, sehr gerne Herr Pfohl.

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