An der Dratelnstraße soll ein neues Wohnquartier entstehen. Foto: IBA Hamburg GmbH/www.luftbilder.de

Im Zentrum Wilhelmsburgs, nördlich der Neuenfelder Straße und westlich der Dratelnstraße, soll ein neues Wohnquartier entstehen. Motto: „Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg“. Dies hat der Senat im November 2014 beschlossen. Doch für wen genau soll dort gebaut und wie dort gewohnt werden? Im Sommer wird ein städtebaulicher Wettbewerb für das Quartier auf den Weg gebracht. Darin werden Rahmenbedingungen festgelegt.
Ein guter Zeitpunkt, um sich einzumischen, fanden der Stadtteilbeirat und die Initiative „Perspektiven – miteinander planen für die Elbinseln“. Deshalb findet am heutigen Mittwoch, 29. April, eine öffentliche Informationsveranstaltung im Bürgerhaus, Mengestraße 20, statt. Ab 18.30 Uhr wird über das Thema „Was soll entstehen und welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?“ gesprochen.
Am Mittwoch, 6. Mai, steht im Bürgerhaus dann ein Workshop „Das brauchen wir in unserem neuen Quartier“ auf dem Programm. Beginn: 17.30 Uhr. Rege Teilnahme erwünscht.
Im Sommer, wenn der städtebauliche Wettbewerb auf den Weg gebracht wird, wird eine „Gläserne Werkstatt“ eingerichtet. „Darin haben die Bürger dann die Möglichkeit den Architekten-, Stadt- und Freiraumplanern direkt weitere Hinweise für die Bearbeitung zu geben. Dadurch ist eine besonders intensive und bürgernahe Beteiligung sichergestellt“, kommentiert
Bezirksamtsleiter Andy Grote.

Bezirksamt
mauert

Binnen fünf Arbeitstagen hat es das Bezirksamt Mitte nicht geschafft, Fragen zum Hintergrund des geplanten neuen Quartiers an der Dratelnstraße zu beantworten. Es fehlen unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
– Wie groß ist das betreffende Gelände? Wem gehört es? Wie wird das Gelände zur Zeit genutzt?
– Wie viele Wohnungen können/sollen dort in etwa entstehen? Nur Geschosswohnungsbau oder auch Einzel- oder Reihenhäuser?
­- Welche Eckpfeiler für das neue Quartier stehen schon fest und können durch Bürgerbeteiligung nicht mehr verändert werden ?
– In welchem Jahr könnte – ein optimaler Verlauf vorausgesetzt – mit dem Wohnungsbau begonnen werden?
– Was kostet das Beteiligungsverfahren? Wer zahlt?

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