Die mit Graffiti verzierte Rutsche ist mit das letzte

Aimée Polzin, Eimsbüttel – Schon seit Jahren stört die Anwohner der Verfall des einst so schönen Henry-Vahl-Parks zwischen Heußweg, Emilienstraße und Osterstraße. Benannt nach dem deutschen Volksschauspieler, der in der Nähe wohnte, wurde der Park vor 19 Jahren auf Anlieger-Initiative mit gestaltet. Nun zieht die Anwohner nichts mehr in den verlassenen Park. Der Großteil der Parkausstattung von damals ist entfernt worden. Es gibt nur noch ein paar Sitzmöglichkeiten und ein mit Graffiti beschmiertes Spielgerät. Einige klagen, der Park sei eine öffentliche Toilette geworden. Weil er etwas abseits und versteckt liegt, machen wohl viele hier ihr „Geschäft“. Und das sind nicht nur Vierbeiner!
Etliche Bürger nutzen den 3.249 Quadratmeter großen Park nur noch als Abkürzung zwischen dem Heußweg und der Emilienstraße.
Arlette Andrae von der Aktionsgemeinschaft Quartier Osterstraße erzählt: „Der Park ist eine Zumutung geworden. Ursprünglich war es dort sehr schön, nun meide ich den Park.“
Auf Anfrage beim Bezirksamt zum Zustand des Henry-Vahl-Parks heißt es lediglich: „Dieser wird stets im Rahmen unserer Möglichkeiten gepflegt“, so Aileen Röpcke, Sprecherin des Amts.

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