Das Restaurant Köz Urfa am Bahnhof Altona vergrößert sich.

Seit geraumer Zeit nervt mich die zunehmende starke Luftverschmutzung durch das Holzofenrestaurant Köz Urfa am Paul-Nevermann-Platz.

Nicht nur, dass man durch die starke Abgas-Emmission kaum atmen kann, wenn der Abzug betätigt wird. Auch der Geruch nach verbranntem Fleisch liegt öfters in der Luft. Je nach Temperatur und Windrichtung liegt besonders in den späten Nachmittags- und Abendstunden der Qualm über dem Paul-Nevermann-Platz, in der Großen Bergstr., in der Präsident-Krahn-Str., in der Max-Brauer-Allee (Parkplatz von toom).

Da die massive Vergrößerung und Erweiterung des Holzofen-Restaurants (bis in die Präsident-Krahn-Str.) kurz vor dem Abschluss steht (fast eine Verdopplung der Sitzplätze!), befürchten viele Menschen, die dort wohnen oder den Altonaer Bahnhof frequentieren, noch mehr Abgase und Gestank in der Luft. Die Baumaßnahmen für einen weiteren Abzug kann man übrigens bereits jetzt schon auf dem Dach erkennen.

Ich habe mich diesbezüglich bereits schon einmal beim Amt für Umweltschutz beschwert. Es sei alles in Ordnung, die Überprüfungen fänden regelmäßig statt. Ich schlug eine Ortsbegehung vor, die aber leider nie zustande kam.

Ich möchte jedem empfehlen, sich einmal selbst ein Bild von der Luftverschmutzung vor Ort zu machen. Besonders hoch sind die Emmissionen am Wochenende gegen abends (ab 18.00 Uhr) bei Hochbetrieb. Aber auch tagsüber sind oft schwere Rauchfahnen über dem Areal zu sehen und leider auch zu riechen.

Mir ist durchaus bekannt, dass es moderne Abzugsanlagen gibt, die relativ geruchsneutral funktionieren, Aber die sucht man hier vergeblich.

Holzkohlegrill-Restaurants gibt es inzwischen auch in der Großen-Berg-Str. und am Alma-Wartenberg-Platz.

Nichts gegen diese Art von Restaurants, das Essen ist ja meist sehr lecker. aber es sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen. Meiner Ansicht nach sollten die Abgas-Filter besser funktionieren und behördlicherseits strenger kontrolliert werden.

Hier gibt es Speisen vom Holzkohlegrill und aus dem Lehmofen. Die schmecken – allerdings riecht es oft in der gesamten Umgebung nach verbranntem Fleisch.

Der Rauch, der aus dem Rohr oben auf dem Dach quillt, ist deutlich sichtbar.

Entsteht daneben auf dem Dach ein weiterer Abzug?

1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrtes Elbe Wochenblatt Team,
    Wir wohnen seit Anfang 2011 in der Goetheallee hinter dem heutigen Rewemarkt und sind sehr häufig vom Köz Urfagestank umnebelt, auch heute kratzt mein Hals gewaltig und ich habe aständig leichte Übelkeit durch die sehr unangenehme starke Rauchbelastung dieses Restaurants. Viele Anwohner haben schon versucht, bei der zuständigen Behörde vorzusprechen und sind letztendlich alle abgewimmelt worden, ähnlich wie sie es in Ihrem Artikel beschreiben. Ich habe auch mehrfach dort angerufen, ein besonders pampige Antwort war, wir sollten uns als Neuanwohner nicht so anstellen, schließlich sei Köz Urfa schon viel länger am Platz…. Wir fühlen uns hilflos ausgeliefert, dabei sind wir uns absolut sicher das viele Anwohner, sowie der Rewemarkt unser Problem teilen und ebenso genervt sind! Wir wollen Köz Urfa gar nicht vertreiben, sondern eine bessere Abluftlösung sowie mehr Kontrolle darüber. Vielleicht erhält man als Gruppe auch mal Akteneinsicht bei der zuständigen Behörde, da läuft doch etwas sehr seltsam?

    Haben sie vielleicht eine Idee, was man noch machen könnte? Als Zeitung haben sie ja eventuell mehr Möglichkeiten und finden mehr Gehör.

    Es würde mich freuen von Ihnen zu hören,
    mit freundlichen Grüßen,

    Ina

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here