Vom „Schmutzmaler“ zum Wegbereiter der Moderne

Max Liebermann (1847-1935): Eva, 1883, Öl auf Leinwand. Foto: HamburgerKunsthalle

Max Liebermann-Ausstellung in der Kunsthalle – Verlosung!

Max Liebermann (1847–1935) gilt als einer der prominentesten Wegbereiter der Moderne. Sein sechs Jahrzehnte umfassendes Lebenswerk als Maler und Kulturpolitiker prägte die Kunstdebatten seit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis in die letzten Jahre der Weimarer Republik. Wie sich dieser Prozess vollzog und welches beeindruckende Werk Liebermann dabei schuf, zeigt die Hamburger Kunsthalle zurzeit in einer umfangreichen Retrospektive. Das Wochenbatt verlost drei mal zwei Eintrittskarten sowie drei Ausstellungskataloge.
Vom Akademismus in Deutschland enttäuscht, wandte sich der junge Künstler nach Frankreich und Holland. In Paris kam er in Kontakt mit dem französischen Impressionismus, in Holland traf er auf Vertreter der Haager Landschaftsschule. Mit dem, was Liebermann dort aufsog und in seine Arbeiten einfließen ließ, beschritt er – stilistisch wie auch thematisch – Neuland. Liebermanns Wiedergabe einfacher ländlicher Arbeit unter Verzicht auf literarische und historische Bezüge brachte ihm zunächst harsche Kritik ein, die in dem Schimpfwort „Schmutzmaler“ gipfelte.
Die umfassende Retrospektive vereint über hundert zentrale Gemälde all seiner Schaffensphasen. Der Bogen spannt sich vom bäuerlich ländlichen Sujet, über die Darstellung bürgerlichen Freizeitlebens bis hin zu seinen treffsicheren Porträts und den späten farbintensiven Gartenbildern. Exemplarische Werke von Mihaly Munkácsy, Adolph Menzel, Paul Cézanne und Auguste Renoir waren Inspiration für Liebermann und runden die Schau ab.
Gewinnen, so gehts: Einfach eine Postkarte an die Wochenblatt-Redaktion senden, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg, oder eine E-Mail an: post@wochenblatt-redaktion. de In die Betreffzeile: „Gewinne: Max Liebermann“. Einsendeschluss ist der 24. Dezember. Adresse angeben!

Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne: bis 19. Februar 2012 in der Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall; Eintritt: zwölf Euro
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.