Tennis: Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2015

Ester Katerina Pataki (10), Hamburger Jugendmeisterin Winter 2015
 
Die Finalisten und die Turnierleitung.

Ester Katerina Pataki (10), das Tennistalent vom SV Wilhelmsburg von 1888 e.V., erfolgreich bei den Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2015. Ab diesem Jahr in der Altersklasse U12 unterwegs, setzte sie ihre beeindruckende Siegesserie bei den Hamburger Meisterschaften fort und sicherte sich ihren vierten Einzeltitel in Folge. Als ungesetzte Spielerin (auf Grund ihres Alters hat sie noch keine Ranglistenposition) konnte sie dabei die durchweg älteren Spielerinnen in Schach halten und gab im Turnierverlauf keinen Satz ab.

Auf dem Weg zum Turniersieg bezwang Katerina am Montag im Achtelfinale Antonia Carrero (Niendorfer TSV) deutlich mit 6:0, 6:1. Im Viertelfinale am Samstag traf sie dann auf Olivia Núñez Müller vom Harvestehuder THC (Nr. 4 der Setzliste), die sie in einem sehenswerten Spiel nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit 6:3, 7:6 bezwang. Dabei führte Katerina im zweiten Satz schon mit 5:2, nahm dann aber ein bißchen zu viel Tempo aus ihrem Spiel und gab Olivia so die Gelegenheit wieder zurück zu kommen. Und die nutzte diese Chance, spielte jetzt ihr bestes Tennis in dem Match, machte kaum noch Fehler und holte Spiel um Spiel auf. So kam es dann zum Tiebreak, in dem Katerina zum Glück wieder einen Gang hochschalten konnte und sich den Satz mit 7:6 und damit auch das Match sicherte.
Im Halbfinale gegen die topgesetzte Lena Ludewig (TSG Bergedorf), mit Rang 62 die bestplazierte Hamburgerin in der deutschen Jugendrangliste U12, war der Spielverlauf ähnlich wie im Spiel zuvor. Der ersten Satz ging mit 6:3 deutlich an Katerina und im auch zweiten führte sie schon mit 4:2. Zwar nahm Katerina wieder das Tempo aus dem Spiel um die Fehlerquote niedrig zu halten, behielt aber die Kontrolle über das Spiel und war die aktivere Spielerin. Aber Lena machte in dieser Phase des Spiels keine Fehler mehr und egal was Katerina auch versuchte, der Ball kam immer wieder zurück und das oft auch noch gut. So konnte Lena nicht nur zum 4:4 ausgleichen, sondern ging dann sogar mit 5:4 in Führung. In ihrem folgenden Aufschlagspiel lag Katerina dann schon 0:40 zurück, aber wieder einmal stellte sie ihre mentale Stärke unter Beweis, wehrte die drei Satzbälle ab und konnte zum 5:5 ausgleichen. Damit war der Widerstand von Lena endgültig gebrochen. Katerina gewann die beiden nächsten Spiele, entschied den zweiten Satz mit 7:5 für sich und zog so in das Finale am Sonntag ein. Insgesamt ein sehr gutes Halbfinale, das 90 Minuten dauerte und spannende Tennisunterhaltung bot.
Das Finale gegen Lucia Gerhard vom ETV Eimsbüttel verlief dann eher unspektakulär. Die Überlegenheit gegen die Nr. 3 der Setzliste war einfach zu groß, so dass Katerina zu einem ungefährdeten 6:2, 6:0 Erfolg kam.
Betrachtet man den gesamten Turnierverlauf war, wie schon in der Woche zuvor als Katerina bei einem Turnier in der Altersklasse U14 gegen sehr starke Konkurrenz das Halbfinale erreichte, eine deutliche Weiterentwicklung in ihrem Spiel zu erkennen. Nachdem ihre Entwicklung gegen Ende letzten Jahres eher stagnierte, spielt sie jetzt insgesamt sicherer, was unter anderem auf die verbesserte Fitness und Beinarbeit zurück zu führen ist. Zudem hat sie auch viel mehr Variationen in ihrem Spiel und ist in der gesamten Spielanlage reifer geworden. Auch der Aufschlag, schon immer eine ihre großen Stärken ist nochmals verbessert. Verantwortlich für diese positive Entwicklung ist sicherlich auch die Trainingsarbeit mit ihrem neuen Trainer, Ramon Balbuena. Wenn dieser Trend anhält, wird uns Katerina in den nächsten Monaten mit ihrem Tennis bestimmt viel Spaß bereiten.

Mit Maximillian Hischer (10) hatte der SV Wilhelmsburg noch einen weiteren Spieler am Start. Allerdings erwies sich sein Erstrundengegner Alexander Adrian (SG Sportpark Öjendorf) als zu stark und so unterlag er dem späteren Halbfinalisten deutlich mit 1:6, 0:6. Für Maximillian war schon die Teilnahme überhaupt ein Erfolg und Spaß hat es ihm oberdrein noch gemacht. So gab es zwei zufriedene Jugendliche von der Elbinsel bei den Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2015.
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