Tennis: Hamburger Jugendmeisterschaften Sommer 2017

Ester Katerina Pataki (12), Hamburger U12 Jugendmeisterin 2017
 
Hamburger U14 Doppelmeisterinnen 2017, Ester Katerina Pataki (li.) und Antonia Carrero (re.)

Ester Katerina Pataki vom SV Wilhelmsburg von 1888 e.V. wird zum 7. Mal Hamburger Jugendmeisterin im Einzel. Dazu gewann sie auch in der Doppelkonkurrenz den Meistertitel, insgesamt zum dritten Mal. Damit ist sie in allen Altersklassen, in denen sie bisher angetreten ist, mindestens einmal erfolgreich gewesen.

In der Einzelkonkurrenz spielte die noch zwölfjährige Katerina diesmal in der Altersklasse U16. In der ersten Runde wartete mit Anna-Marie Faden vom THC von Horn und Hamm gleich ein gute Bekannte. Wegen des Dauerregens war das Spiel in die Halle verlegt worden. Da beide Spielerinnen einen eher flotten Spielstil bevorzugen, entwickelte sich auf dem schnellen Hallenboden ein Spiel mit überwiegend kurzen Ballwechseln. Das Spiel war geprägt von vielen gut herausgespielten Punkten, aber auch auch einer Vielzahl von Fehlern auf beiden Seiten. Letztendlich konnte sich Katerina vom Ergebnis her mit 6:2, 6:2 deutlich durchsetzen, obwohl der Spielverlauf wesentlich ausgeglichener war.
Im Viertelfinale am Freitag musste Katerina gegen die Nr. 2 der Setzliste, Pauline Hellfritsch (Hamburger Polo Club), antreten. Auch diese Begegnung wurde wetterbedingt wieder in der Halle ausgetragen. Das Spiel war im ersten Satz ausgeglichen und durch gutes Grundlinienspiel beider Spielerinnen geprägt. Beim Stand von 4:4 gelang Katerina dann das entscheidende Break, das dann zum 6:4-Satzgewinn reichte. Im zweiten Satz konnte Katerina ihre Fehlerquote deutlich verringern und dadurch den Druck auf Hellfritsch erhöhen, der jetzt zum einen mehr Fehler unterliefen als in dem Satz zuvor und zudem immer mehr Probleme hatte, an die schnellen Bälle von Katerina heran zu kommen. Nach knapp einer Stunde Spielzeit gewann Katerina folgerichtig das Match mit 6:4 und 6:1. Das Halbfinale am Samstag gegen Larissa Silva (THC von Horn und Hamm) wurde eine sehr einseitige Angelegenheit. Endlich unter freiem Himmel, gewann eine sehr gute aufgelegte Katerina, überlegen mit 6:0, 6:0 und sicherte sich damit die Finalteilnahme am Sonntag.

Dort hieß die Gegnerin Phillippa Preugschat vom Rahlstedter HTC, die in ihrem Halbfinale die topgesetzte Clara Puttkammer (Der Club an der Alster) überraschend aus dem Turnier geworfen hatte. Gegen die Linkshändern aus Rahlstedt tat sich Katerina anfangs recht schwer. Immer wieder punktete Phillippa mit ihrer starken Vorhand beim Return und dem Longline. Nach vier Aufschlagverlusten lautete der Spielstand 2:2. Dann erkannte Katerina endlich, dass der Weg zum Erfolg über die Rückhand der Gegnerin führen musste, die deutlich schwächer als die Vorhand war. Mit dieser Taktik stellte sich der gewünschte Erfolg dann auch ein und der Satz ging mit 6:2 an Katerina. Im zweiten Satz sah alles nach einem schnellen Sieg aus. Katerina agierte sicher in den Grundschlägen, variierte mit gelungenen Stoppbällen und lag verdient mit 4:1 in Front. Während sich Preugschat noch einmal aufbäumte und mit aller Macht gegen die drohende Niederlage stemmte, unterliefen Katerina immer mehr Fehler, vor allem mit der Vorhand. So kam Phillippa nicht unverdient zum 4:4-Ausgleich. Doch rechtzeitig fand Katerina zurück zu ihrem Spiel und gewann den Satz mit 6:4 und sicherte sich damit ihren siebten Meistertitel im Einzel.
Zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Antonia Carrero (Niendorfer TSV) wurde Katerina in der Altersklasse U14 ebenfalls Hamburger Meisterin. Das topgesetzte Duo besiegte im Halbfinale am Freitag Abend in einem packenden Spiel die Paarung Ella Seidel / Antonia Radmer (Klipper THC / Uhlenhorster Hockey-Club) mit 2:6, 6:3 und 10:7. Auch das Finale gegen die zweitgesetzten Lena Ludewig / Luisa Krahwinkel (Rahlstedter THC / Großflottbeker THGC) entwickelte sich zu einer spannenden Angelegenheit und bot über weite Strecken hervorragendes Tennis. Am Ende setzte sich Katerina mit ihrer Parnerin mit 6:4, 6:4 durch, nicht zuletzt deshalb, weil die harten Grundschläge von Katerina für die Gegnerinnen oft zu schnell waren und sich Antonia zudem mit cleveren Spiel sehr gut mit Katerina ergänzte.
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