Reckewell verlässt SV Wilhelmsburg

Alexander Reckewell packt beim SV Wilhelmsburg seine Sachen. Foto: düse

Neuer Coach des Fußball-Bezirksligisten wird Peter Lascheit

Von Waldemar Düse.
Die Zeit des Abschiednehmens in der Fußball-Bezirksliga Süd ist gekommen. Jedenfalls des persönlichen, denn welche beiden Mannschaften den Störtebeker SV in die Kreisliga werden begleiten müssen, wird sich endgültig erst am letzten Saisonspieltag entscheiden.
Klar ist dagegen, dass der SV Wilhelmsburg mit einem neuen Trainer in die neue Spielzeit gehen wird. Der derzeitige Tabellensiebente und Trainer Alexander Reckewell haben sich zum Saisonende wie üblich „einvernehmlich getrennt“.
Das Experiment, mit vielen neuen Akteuren, die vorher wenig bis gar nichts mit dem Verein zu tun hatten, den großen Sprung nach vorn zu wagen, darf als gescheitert angesehen werden. Nachfolger wird Vorgänger Peter Lascheit, auch wenn der sagt: „Noch ist nichts offiziell.“ Eingeschlossen eine Abkehr vom „Konzept“ Reckewells.
Gespannt sein darf man auch auf das Konzept, mit dem in Zukunft beim FTSV Altenwerder gearbeitet wird. Das Trainerduo Thorsten Bettin/Manuel Garcia wird große Fußabdrücke hinterlassen und Nachfolger Daniel Rossa ist ein Trainer-Neuling. Die Vereins-offiziellen haben da keine Sorgen. Man habe einen neuen Trainer gefunden, „der als Glücksgriff gilt, da er die Mannschaft schon seit vielen Jahren kennt und begleitet.“
2009 gehörte Rossa zu den Aktiven, die unter Bettin und Garcia den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatten. Er kenne die Mannschaft und ihre Bedürfnisse, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.
Ob das uneingeschränkt stimmt, sei einmal dahingestellt. Bekannt ist, dass sich während der über drei Monate hinziehenden Trainersuche große Teile der Ligamannschaft dafür ausgesprochen hatten, eine externe Lösung zu wählen. In der Konsequenz würde das bedeuten, dass sich der Ligakader der kommenden Spielzeit deutlich vom derzeitigen unterscheiden wird.
„Dadurch, dass Daniel Rossa die Mannschaft kennt wie seine Westentasche und ein überzeugendes Konzept hat, ist er der berühmte Glücksgriff“, feiert der Klub sich selbst. Auch der neue Trainer geht natürlich optimistisch an eine schwierige Aufgabe. „Die Grundvoraussetzungen beim FTSV Altenwerder sind top! Da ist ein ruhiges Arbeiten möglich“, ist er sich sicher. Nichts anderes wäre Rossa auf seiner ersten Trainerstation zu wünschen.
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