Poseidon soll nicht untergehen

Neuzugang Claudio Sambito will mit Wasserball-Bundesliga-Aufsteiger SV Poseidon den Klassenerhalt erreichen. Foto: Witte

Wasserball: Erstliga-Aufsteiger verpflichtet ein halbes Dutzend Neuzugänge

Von Rainer Ponik.
„Nach dem Aufstieg ist vor dem Saisonstart“ - nach diesem Motto bereiten sich die Wasserballer des SV Poseidon Hamburg im Inselparkbad Wilhelmsburg auf den Beginn der neuen Spielzeit in der 1. Deutschen Wasserball-Liga (kurz: DWL) vor. Spielertrainer Florian Lemke will sich mit seinem Team in der stärksten deutschen Spielklasse etablieren und den direkten Wiederabstieg unbedingt verhindern. „Es wird nicht leicht, aber wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht der engagierte Übungsleiter.
Um in den Partien mit der erfahrenen Liga-Konkurrenz zu bestehen, hat sich der SV Poseidon mit einem halben Dutzend neuer Spieler verstärkt. Ábel Müller (22) verfügt bereits über eine mehrjährige Bundesligaerfahrung, stand beim SC Neustadt/Weinstraße und zuletzt beim SVV Plauen zwischen den Pfosten.
„Àbel ist ein starker Keeper und wird sich mit Hannes Helm ein spannendes Duell um die Nummer 1 im Tor liefern“, ist Florian Lemke sicher. Auch Michael Hahn hat schon in der DWL gespielt. Für seinen Club, die Spielvereinigung Laatzen, hat der Angreifer, der in der vergangenen Saison 40 Tore erzielt und war damit hinter Poseidons Patrick Weik der zweitbeste Torjäger der zweiten Liga.
Ein weiterer hochkarätiger Neuzugang ist Centerverteidiger Claudio Sambito. Der 28-jährige Italiener spielte fünf Jahre lang in der esretn italienischen Liga bei Telmar Palermo, möchte nun aber beruflich und sportlich in Hamburg Fuß fassen. „Claudio ist ein echter Glücksgriff, denn wir sind nicht auf ihn, sondern er auf uns zugekommen.“ Wasserballwart Lars Hinkelmann ist sich sicher, dass der gut ausgebildete Neuzugang für viele Mannschaftskameraden ein Vorbild sein kann.
Nachdem sich auch Torben Weiterer (Hellas Hildesheim) und Jonas Kirschnowski (HSG Warnemünde) den „Meeresgöttern“ angeschlossen haben, ist Max Reinhardt der – vorerst – letzte Neue im Team des Aufsteigers. Der Neffe des 103-fachen deutschen Nationalspielers Sven Reinhardt, der beim SVP bereits als Trainer fungierte, spielte zuvor für seinen Heimatverein WasPo Hannover und die Spielvereinigung Laatzen in der ersten Liga, hat nun aber auch beim SVP angeheuert.
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