Ein Punkt fehlt zum Titel

Poseidons Zweitliga-Wasserballer besiegen in der
Schwimmhalle im Inselpark Verfolger Laatzen mit 9:7

Von Rainer Ponik.
Nachdem die Zweitliga-Wasserballer vom SV Poseidon ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten Hellas Hildesheim eine Woche zuvor mit 9:6 für sich entschieden hatten, legten sie im Spitzenspiel gegen die Spielvereinigung Laatzen nach. Im Wilhelmsburger Inselpark wurde den Schützlingen von Trainer Florian Lemke, die auf den Einsatz von Center Jacob Haas, Linkshänder Dennis Bormann und Außen Timo Wachtel verzichten mussten, das Siegen allerdings nicht leicht gemacht.
Die Gäste, die unbedingt gewinnen mussten, um sich die Minimalchance auf die Meisterschaft zu erhalten, waren in der gut gefüllten Halle zunächst die bessere Mannschaft und gingen anfangs mit 2:0 in Führung. Weil Poseidons Top-Torjäger Patrick Weik (schon 38 Saisontreffer) diesmal keinen Treffer erzielte, mussten andere in die Bresche springen: Neuzugang Antal Gergely übernahm prompt Verantwortung. Der junge Ungar erzielte den Anschlusstreffer, bevor Alexander Weik den 2:2-Ausgleich erzielte.
Nach dem Seitenwechsel (3:3) konnte sich der SVP Dank der Tore von Antal Gergely und Niklas Schmidt auf 5:3 absetzen, doch fünf Minuten vor Schluss glichen die Hannoveraner den Rückstand wieder aus.
In der spielentscheidenden Schlussphase behielt der Tabellenführer dann aber den Überblick. Mathias Goritzka und Alexander Weik trafen zur 8:6-Führung. Als Morten Ahme, Hamburgs schnellster Wasserballer, einen Konter eine Minute vor Schluss mit dem Tor zum 9:6 abschloss, war die Messe gelesen. Der siebte Treffer für Laatzen blieb Ergebniskosmetik.
In den letzten drei Saisonspielen muss der SVP nicht zuletzt dank Laatzener Schwächen im Überzahlspiel nun nur noch einen Punkt holen, um sich die Nordmeisterschaft endgültig zu sichern.
„Kein Problem, wir werden hundertprozentiger Meister!“, ist sich Florian Lemke sicher. Schließlich muss man ja unter anderem in Rostock-Warnemünde antreten; also bei einem Gegner, den man im Hinspiel bereits mit 21:3 deklassieren konnte.
Bevor es soweit ist, will sich der SVP nach Pfingsten den Nordpokal sichern, der im Final-Four zwischen den Teams aus Laatzen, Hildesheim, Rostock und Hamburg ausgespielt wird.
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