Drei neue Sportzentren auf der Elbinsel

Der Sportplatz an der Landesgrenze wird mittelfristig umgebaut. Foto: düse

Es tut sich was bei den Wilhelmsburger Sportstätten, Teil zwei: Die Grandplätze an der Fährstraße und Rotenhäuser Straße bekommen Kunstrasen

Waldemar Düse.
Das städtebauliche Konzept „Zukunftsbild Hamburger Elbinseln 2013+“ lässt bei allen Wilhelmsburger Sportplätzen bis auf die Rahmwerder Straße und den Perlstieg (Erneuerung des Untergrunds) praktisch keinen Grashalm neben dem anderen. Künftig wird es auf der Elbinsel die Sportzentren „Nord“, „Mitte“ und „Süd“ geben.
Das „Sportzentrum Nord“ umfasst die Platzanlage des FC Türkiye an der Landesgrenze sowie die Tennisanlage des TC Wilhelmsburg. Beide werden auch zukünftig unmittelbar aneinander grenzen, aber komplett neu geordnet. Fünf nebeneinander liegende Tennisplätze an der Harburger Chaussee, südlich davon ein Großspielfeld mit Naturrasen und noch weiter südlich zwei Großfeld-Kunstrasenspielfelder. Die Spielfelder sind durch Zuwegungen getrennt. Dazu kommt jeweils ein neues Vereinsheim.
Die Zufahrt erfolgt jedoch nicht mehr über die Georg-Wilhelm-Straße, sondern über die Schlenzigstraße. Auf den Flächen des Grandplatzes und des Autohändlers werden Wohnungen gebaut. Es bleibt aber noch Zeit, sich – je nach Sichtweise – über den morbiden Charme der Anlage zu verabschieden oder sich darüber zu ärgern. Umgebaut wird erst „mittelfristig“.
Die Fährstraße bekommt
einen Kunstrasen

„Reaktiviert und nicht mehr nur als Flächenreserve vorgehalten“, so der für die Umsetzung der Baumaßnahmen zuständige Uwe Sals vom Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau im Bezirksamt Mitte, „wird der Sportplätz Fährstraße. Für den hat der FC Türkiye Bedarf angemeldet.“ Der rote „Hartplatz“ erhält einen neuen Untergrund.
Auch auf dem Sportplatz Rotenhäuser Straße, auf dem Rot-Weiss Wilhelmsburg und Panteras Negras kicken, bleibt nichts, wie es war. Der rote Hartplatz rückt nördlich an die bestehende Bebauung heran und wird durch einen Kunstrasen ersetzt, die nicht genutzte Rundlaufbahn durch eine 120-Meter-Sprintstrecke aus Kunststoff an der Georg-Wilhelm-Straße. Ferner sind eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage vorgesehen. Zum Umziehen muss man zukünftig nicht mehr über den Rotenhäuser Damm. Das neue Umkleidehaus entsteht auf der Anlage.
Komplett aufgegeben für den Wohnungsbau wird dagegen die Sportanlage Vogelhüttendeich. Mit möglicherweise gravierenden Folgen für den dort noch beheimateten SV Wilhelmsburg.
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