Aufstieg verpasst!

Tobias Borchers (l) war gemeinsam mit Christoph Backe mit fünf Treffern erfolgreichs-ter Torschütze seines Teams. Foto: pr

Handball: SG Wilhelmsburg-Herren unterliegen im Entscheidungsspiel
gegen Niendorf knapp 24:25

Von Rainer Ponik.
Die Landesliga-Handballer der SG Wilhelmsburg wollten ihre tolle Saison mit dem Aufstieg in die Hamburg-Liga krönen, doch daraus wurde leider nichts. Im entscheidenden Qualifikationsspiel unterlag das Team von Jens Petersen dem Niendorfer TSV vor 250 Zuschauern in der Sporthalle Kerschensteinerstraße mit 24:25.
Trotz des Ausfalls von Rückraum-Ass Jacob Isenberg, der sich vor einer Woche einen Meniskusriss zugezogen hatte, gingen die Wilhelmsburger entschlossen und selbstbewusst in die Partie. Die Fans sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die SGW zumeist knapp in Führung lag. Nach einer Viertelstunde gelang es den Wilhelmsburgern, nach jeweils zwei Toren von Malte Holst und Christoph Backe von 6:6 auf 10:6 davonzuziehen.
Leider schmolz der kleine Vorsprung bis zur Halbzeit aber wieder auf einen Treffer zusammen.
Nach dem Wechsel zog Niendorf auf bis zu vier Tore davon. Wilhelmsburg agierte in dieser Phase mehrmals unüberlegt und überhastet, so dass die eigenen Wurfversuche meist nicht im Netz des Gegners landeten.
Erst in der Schlussphase lief es wieder besser. Nachdem Michael Knorr sein Team wieder auf 22:23 herangebracht hatte, lag mehrfach der Ausgleich in der Luft. Aber nach dem 22:25 und einer Zeitstrafe für Michel Knorr war die Partie praktisch entschieden war. Dustin Hielscher konnte Sekunden vor Schluss nur noch auf 24:25 verkürzen.
„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Alle haben gut gekämpft und vor allem in der Abwehr eine starke Leistung gezeigt“, lobte SGW-Coach Jens Petersen sein Team, das trotz des verpassten Aufstiegs in nahezu unveränderter Formation weiterspielen wird. Zudem sollen auch einige junge Spieler verpflichtet und in den Kader integriert werden. „Im nächsten Spieljahr nehmen wir einen neuen Anlauf Richtung Aufstieg“, sagte Jens Petersen, der seinem Team auch in der kommenden Saison einen Spitzenplatz zutraut.
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