Zukunftsbild Elbinseln: Alle können mitreden!

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reischsstraße ist ein Dauerbrenner. Auch zum Thema Verkehr werden sich Bürger bei der Anhörung äußern können.

Am 18. Dezember gibt es eine öffentliche Anhörung zum Rahmenkonzept „Hamburg Sprung über die Elbe – Zukunftsbild 2013+“ des Senats

Wilhelmsburg. Am Donnerstag, 18. Dezember, haben die Bewohner Wilhelmsburgs ab 17 Uhr die Gelegenheit, sich öffentlich und vor Vertretern des Senats zum kürzlich vorgestellten Rahmenkonzept „Hamburg Sprung über die Elbe – Zukunftsbild 2013+“ zu äußern. Bei der Anhörung des Stadtentwicklungsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft werden alle Punkte des Konzeptes diskutiert, darunter die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße, IBA und igs, zahlreiche Neubaugebiete, Bürgerbeteiligung und Nahverkehr.
Wer etwas sagen möchte, muss sich vor Beginn der Veranstaltung für eines oder mehrere der jeweiligen Themen anmelden. Das Besondere: Es gibt keine Redezeitbegrenzung.
Kritiker des Rahmenkonzeptes, darunter Mitglieder des Vereins Zukunft Elbinsel, werfen dem Senat vor, städteplanerisch eine Rolle rückwärts zu vollführen. Nach IBA und igs würde man jetzt wieder die Interessen von Industrie, Logistik und Verkehr in den Vordergrund stellen und nicht die der Wohnbevölkerung.
Die parlamentarische Anhörung findet im Reimarus-Saal der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4, statt. Zuvor hatte sich eine Gruppe von Wilhelmsburgern schriftlich an die Bürgerschaft gewandt und gefordert, die Anhörung auf die Elbinsel zu verlegen, um so für mehr Teilnehmer zu sorgen. Dieser Wunsch ist den etwa 65 Privatpersonen und Vertretern von örtlichen Vereinen und Institutionen nicht gewährt worden. AS
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Andreas Hesse aus Wilhelmsburg | 16.12.2014 | 19:13  
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