Zollzaun weg, aber noch sind Wünsche offen

Im Sommer 2010 wurde der Zollzaun bereits an zwei Stellen dauerhaft geöffnet. Liesel Amelingmeyer vom Verein Zukunft Elbinsel (r., neben IBA-Sprecherin Sabine Metzger) griff zum Bolzenschneider.
Mit der Öffnung des Zollzauns erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch der Bevölkerung: Endlich freier Zugang zum Wasser. Die Bundesfinanzdirektion Nord, bisher zuständig für Freihäfen und Zollstationen, hat den Zollzaun am 1. Januar 2013 offiziell aus dem Freihafen entlassen und so den Abriss ermöglicht. In wenigen Minuten können Spaziergänger jetzt vom Reiherstiegviertel ans Wasser gelangen. Was noch fehlt: Ein direkter Zugang zum Wasser, an dem Ruderboote anlanden können, vielleicht sogar ein kleiner Sandstrand. Bislang gibt es nur eine steinernde Uferkante und verschlossene Wassertreppen. Der Verein Zukunft Elbinsel wünscht sich außerdem, dass künftig auch am Südufer des Spreehafens Hausboote mit kleiner Restauration liegen dürfen. Der freie Blick auf die Skyline Hamburgs müsse erhalten bleiben. „Keine neuen Containergebirge!“, fordert Vereins-Mitbegründerin Liesel Amelingmeyer.
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