Zieht der Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf die Elbinsel?

Der Salafist Pierre Vogel sucht offenbar eine Wohnung in Hamburg und hat sich auch schon in Wilhelmsburg umgesehen. (Foto: Reinhard Schwarz)
Wilhelmsburg Vergangenen Sonnabend kam der umstrittene Salafisten-Prediger Pierre Vogel nach Hamburg, um am Hauptbahnhof vor seinen Anhängern zu sprechen. Etwa 250 Menschen waren gekommen, um sich seine Predigt unter dem Motto „Gerechtigkeit für Palästina! Was bietet der Islam für Alternativen?“ anzuhören. Der 36-Jährige stieg auf einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger und ließ sich über den Nahost-Konflikt, die Rolle der Frau und den Islam aus. Dabei verhöhnte Vogel Christen, machte sich über den Verfassungsschutz lustig und gab Parolen von sich wie: „Grundort der Frau ist das Haus". Es war der dritte Hamburg-Besuch des mit 22 Jahren zum
Islam konvertierten Deutschen mit dem markanten roten Bart. Zukünftig könnte er jedoch öfter hier zu sehen sein. Denn Presseberichten nach plant der Rheinländer nach Hamburg zu ziehen. Er soll sich nach Angaben des Verfassungsschutzes bereits Wohnungen in Wilhelmsburg angeschaut haben. Die Verfassungsschützer vermuten, der in der Salafisten-Szene nicht unumstrittene Prediger orientiere sich nach Norden, weil er in Nordrhein-Westfalen langsam an Bedeutung verliere. AS
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