Wölfe unterwegs – was tun?

Die Sichtungen in und um Hamburg werfen Fragen auf – im Wälderhaus gibts Antworten

Der Wolf ist zurück: Vor knapp zwei Wochen stromerte ein Wolf durch Kirchwerder, kurze Zeit später wurde ein weiterer (oder derselbe?) auf der A1 bei Siek überfahren. Die Sichtungen in und um Hamburg werfen Fragen auf: Was ist das eigentlich für ein Tier, von dem so viele glauben, es zu kennen? Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) mit neuem Sitz in Wilhelmsburg hat Antworten.
Im Wälderhaus, Am Inselpark 19, wird das Spannungsfeld aufgezeigt, in welchem sich das größte europäische Landraubtier seit Jahrhunderten bewegt. „Es geht um den Einbruch des Wilden in unsere Zivilisation und um die Frage, ob wir der Wildnis eine Chance geben möchten“, sagt Cordula Wellmann. Die Wolfsbeauftragte des SDW kennt sich aus mit Isegrimm. Interessierte können sich in der Ausstellung selbst auf die Spuren des Wolfes begeben. Wer Fragen hat, kann sich per Mail auch direkt an die Wolfsexpertin wenden
(wellmann@wald.de).
Für Mittwoch, 29. Mai, lädt das Wälderhaus zu einem informativen Abend über den Wolf ein. Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen und zuständig für das Wolfsmonitoring in Niedersachsen, wird in einem zweistündigen Vortrag spannende Details aus dem Leben der Wölfe enthüllen und Antworten geben: Wie lebt der Wolf tatsächlich im Rudel? Gibt es den vielzitierten Alpha-Wolf auch in freier Wildbahn? Was fressen Wölfe eigentlich? Kann man Wölfe in Hamburg erleben? Wie soll man sich verhalten, wenn er plötzlich vor einem steht?
Der November hält schließlich vier NDR-Naturfilme zum Thema Wolf vor und schließt mit einem ganztägigen Familientag Wolf (23. November) ab.
Der Eintritt ins Wälderhaus kostet 5,10 Euro, ermäßigt 4,30 Euro, Kinder ab sieben Jahren zahlen 2,70 Euro, jüngere frei.
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