Wiehnachstied an’n Elvdiek

Ada-Verena Gass liest plattdeusche Geschichten vor.

Vorweihnachtliche Lesung auf plattdeutsch im Museum

Es weihnachtet sehr – auch im Museum in der Kirchdorfer Straße 163: Am Sonntag, 18. November, entführt Ada-Verena Gass die Zuhörer mit plattdeutschen Geschichten von Hertha Borchert in die Zeit der 1920er Jahre und lässt sie am Weih-nachtsgeschehen in Vierlanden teilhaben. Die vorweihnachtliche Lesung beginnt um 15 Uhr.
Ada-Verena Gass lebt seit über 20 Jahren in Vierlanden. Früher hat sie jeden Sonntag im Radio bei „Klock twee vör neegen“ die Staus auf Platt durchgegeben, heute pflegt sie das Plattdeutsche mit den „Plattsnackers Vier- und Marschlande“. Im Museum ist sie seit vielen Jahren gern gesehener Gast mit ihrer Lesereihe „Platt vör hunnert Johrn un hüt“.
Die Schriftstellerin Hertha Borchert, Mutter von Wolfgang, der mit seinem Kriegsheimkehrer-Drama „Draußen vor der Tür“ berühmt wurde, kam 1895 in Altengamme zur Welt. Aufgewachsen ist sie in Kirchwerder, wo sie all das in sich aufnahm, was sie später in ihren Erzählungen verarbeitet hat. Als 19-Jährige heiratete sie und zog mit ihrem Mann Fritz Borchert nach Eppendorf, hielt aber Freundschaft mit Vierländern bis in ihre späten Jahre. Ihre Geschichten zeigen nicht bloß das Leben in Vierlanden vor 100 Jahren, sondern skizzieren gleichermaßen die Psychologie der Menschen, was in deren ureigenster Sprache besonders authentisch wirkt.
Der Eintritt kostet fünf Euro, das Café Eléonore hat geöffnet und lockt mit selbst gebackenem Kuchen.
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