Was im Frühling blüht, muss jetzt in die Erde

Wilhelmsburger Schüler setzten mit igs-Gartenexperte John Langley und Senatorin Jutta Blankau Zwiebeln in die Erde. (Foto: igs/Andreas Bock)

Endspurt auf Gartenschaugelände: Vor dem ersten Frost müssen alle Zwiebeln gesetzt sein

Was im Frühjahr erblühen soll, muss jetzt in die Erde – vor dem ersten Nachtfrost! Schon seit Oktober bringen Gärtner der internationalen Gartenschau (igs) Tulpen-, Narzissen-, Hyazinthen-, Kaiserkronen- und Schachbrettblumenzwiebeln in den torffreien Boden – rund eine halbe Million Zwiebeln werden sie am Ende gesetzt haben. Letzte Woche legte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau gemeinsam mit Schülern der Nelson-Mandela-Schule und der Grundschule Kirchdorf zum Schluss-akkord symbolisch mit Hand an.
„Herbstzeit ist für die Gärtnerteams auf dem igs-Gelände aktive Pflanzzeit, um knapp eine halbe Million Wunderwerke der Natur in und um das Gartenschaugelände zu setzen“, erläutert igs-Gartenexperte John Langley. Die Zwiebelaktion, die nach vorher ausgefeilten Pflanzplänen verläuft, ist eine logistische Herausforderung, denn die Zwiebeln kommen von Lieferanten aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Schneller Transport, optimale Zwischenlagerung und eine bestmögliche Vorbereitung der Pflanzflächen sind wichtige Voraussetzungen für optimale Ergebnisse. „Die Zwiebeln müssen jetzt in den Boden, damit sie noch in diesem Jahr Wurzeln bilden können. Dann entfalten sie rechtzeitig zur Eröffnung ihre volle Pracht“, erklärt igs-Landschaftsarchitektin Anja Borstelmann.
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