Was für Musik macht der Nachbar?

Illustration: Stephanie Frey

Festival 48h Wilhelmsburg: vom 10. bis 12. Juni –
Großes Programm: 148 Acts an 63 Orten

Wilhelmsburg kann Musik. Das zeigt alle Jahre wieder das Festival „48h Wilhelmsburg“. Diesmal wird es vom 10. bis 12. Juni an allen Ecken und von einigen Dächern und Balkonen klingen, swingen, rappen und
rocken. „Filigrane Sazklänge oder fette Beats mit Stimmen in allen Sprachen und Tonlagen prägen das Straßenbild. Und das Besondere daran: Alle Musikschaffenden leben, arbeiten oder proben im Stadtteil“, erklären die Veranstalter vom Bürgerhaus Wilhelmsburg, wo alle Organisationsfäden zusammenlaufen.
„Wiederholungen aus vergangenen Jahren sind nicht erlaubt und Langeweile durch Vorhersehbarkeit gilt es zu vermeiden. Das ist ein anstrengender aber toller Job, bei dem man mit vielen Zetteln bewaffnet vor riesigen Stellwänden steht und hin- und herschiebt, bis das Richtige gefunden ist!“ so Stefan Melko, der für die Programmkoordination von 48 h Wilhelmsburg zuständig ist.
In der Vergangenheit war die Anzahl der Veranstaltungsorte und Konzerte nicht begrenzt. Dann wurden die Veranstalter vom Erfolg „überrannt“. Gestartet wurde vor Jahren mit 39 Acts an 26 Orten. 2014 gab es bereits 156 Aufführungen an 81 Orten. Damit waren die organisatorische und die finanzielle Kapazität – auch die der Sponsoren – erschöpft. In diesem Jahr sind 148 Acts an 63 Orten geplant. Es lohnt sich, vor die Tür zu gehen und zu hören, was die Nachbarn für Musik machen.

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