Was für ein dickes Ding! Einfach bombig!

Foto: André Lenthe

Am Montagabend: 500-Kilo-Fliegerbombe im ehemaligen Kleingartenverein in Niedergeorgswerder entschärft

Auf dem ehemaligen Geländes des Kleingartenvereins an der Niedergeorgswerder Straße ist am Montagabend eine amerikanische Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Blindgänger war bei Sondierungsarbeiten etwa sieben Meter tief unter der Erde entdeckt worden. Erstmals kam dabei das neue Wasserschneidegerät der Feuerwehr Hamburg zum Einsatz, das mit einem ein Strahl von 2.400 Bar Wasserdruck den Zünder der 500 Kilo schweren Bombe zerfräst. Das Verfahren sei sicherer für die Entschärfer, die das Manöver aus der Entfernung auf einem Monitor steuern, erklärte ein Feuerwehrsprecher.
Knapp 200 Anwohner im Umkreis von 300 Metern mussten während des Einsatzes ihre Wohnungen verlassen, die Wilhelmsburger Reichsstraße wurde komplett gesperrt. Dadurch kam auch der Verkehr auf den Autobahnen 252 und 255 vorübergehend zum Erliegen, auf den Elbbrücken ging nichts mehr. Um 20.15 Uhr war die Aktion erfolgreich beendet. Foto: André Lenthe
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