Von Wetternwirtschaft und Grabenkämpfen

Wächst im Wilhelmsburger Osten: die Schwanenblume, Blume des Jahres 2014. Foto: privat

Naturführung der Loki Schmidt-Stiftung
im Wilhelmsburger Osten am 19. Juli

Von Siegmund Borstel.
Wo gibt es Fische, die das Wetter vorhersagen, wo machen im Frühjahr die Frösche blau? Im ländlichen Wilhelmsburger Osten.
In Stillhorn, zwischen alten Elbdeichen und der Autobahn A1 liegt ein ganz besonderes Stück Stadtnatur: Hier erhalten und bewahren die von der Loki Schmidt-Stiftung gepachteten Flächen einen letzten Teil des einst für die gesamte Elbinsel charakteristischen artenreichen Grünlands.

Gefährdete Pflanzen
und Amphibien


Diese Jahrhunderte alte Kulturlandschaft mit ihren Wettern und Gräben bildet den Rückzugsraum für eine Vielzahl gefährdeter Pflanzen, Amphibien, Vögeln und Insekten und ist Gegenstand einer rund zweieinhalbstündigen Naturführung.
Am Sonntag, 19. Juli, bieten Loki-Schmidt-Naturführer die Gelegenheit, jede Menge überraschende Phänomene auf den teilweise sonst nicht zugänglichen Flächen zu erkunden und dabei Interessantes und Amüsantes aus Geschichte und Gegenwart der Elbinsel zu erfahren.
Die Führung „Von Deichbruch, Wetternwirtschaft und Grabenkämpfen – Wilhelmsburgs wilde Wiesen“ startet um 15.30 Uhr. Treffpunkt ist die Bushaltestelle „Einlagedeich“ der HVV-Linie 351. Kosten: keine, Spende erbeten.
Anmeldung (erwünscht) und weitere Infos bei: Ulrike Seddig, Tel 85 109 779 oder im Internet unter ❱❱ www.loki-schmidt-stiftung.de
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