Von Punk bis Chor: Musik aus Wilhelmsburg

Anne Schmetterfeder tritt am Sonnabend um 18 Uhr im Café Pause in der Hofa auf. Foto: PR

Festival 48h Wilhelmsburg: 10. bis 12. Juni – 148 Auftritte an 63 Orten

Jetzt geht’s los. Das Musik-
festival 48h Wilhelmsburg startet. Vom 10. bis 12. Juni wird auf der Elbinsel musiziert, was Instrumente und Stimmen hergeben. Auf dem Programm stehen 148 Acts an 63 Orten. Präsentiert wird Musik aus den Nachbarschaft. Alle Bands haben einen engen Bezug zum Stadtteil, weil sie hier leben, arbeiten oder aufgewachsen sind. Das Spektrum reicht von Männerchor bis Elektro, von Punk bis Impro-jazz.
Bei allen Konzerten von 48h Wilhelmsburg ist der Eintritt frei. Die Band + DJs spielen ohne Gage, nur für eine geringe Aufwandsentschädigung. Aber: Hüte gehen rum, und es werden zur Finanzierung des Festivals 48h- Unterstützer-Bändchen verkauft. Eine Bitte: der Veranstalter: „Kauft Eure Getränke vor Ort bei den Konzerten. Auch hier geht ein Teil der Einnahmen in die Finanzierung von 48h Wilhelmsburg.“
Die organisatorischen Fäden der Veranstaltung laufen im Bürgerhaus Wilhelmsburg zusammen. „Angefangen hat die Arbeit 2010 mit 39 Acts an 26 Orten. Mittlerweile sind wir bei rund 150 Acts und mehr als 60 Orten, in der Spitze waren wir schon bei 82 Orten“, erklärt Timo Gorf (Produktionsleitung 48h Wilhelmsburg).
Zuletzt überstieg die Nachfragen von Musikern das Angebot an Auftrittsorten. Ein Programmkomitee wurde eingesetzt, um „eine ausgeglichene Mischung und Widerspiegelung der Musikszene des Stadtteils zu erreichen“.
Wie ist das Programm entstanden? „Bis Ende Februar konnten sich Musiker, die in Wilhelmsburg leben, proben oder arbeiten, bei uns auf der Homepage bewerben. Da kam schon einiges zusammen, etwa 140 Bewerbungen trudelten bei uns ein. Dann tagte das Programmkomitee und erstellte ein Ranking mit den Kriterien Lokalbezug, Originalität und musikalische Qualität“, berichtet Programmplaner Stefan Melkow. Das komplette Programm von „48h Wilhelmsburg“ steht im Internet auf ❱❱ www.musikvondenelbinseln.de

Erkundungstour
Zwischen Jaffe-Davids-Kanal und Aßmannkanal soll ein ganz neues Wohnviertel entstehen. Wie stellen sich die Bewohner der Elbinseln das neue Quartier vor? Wie können sie die Planungen für das neue Wohnviertel mitgestalten?
Auf der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen macht Perspektiven! eine Erkundungstour durch die „Nord-Süd-Achse“. An verschiedenen Stationen wird haltgemacht, gefragt, erklärt, gezeichnet und gekritzelt. Start der Tour: Sonntag, 12. Juni, um 14 Uhr am „Hansekai“, Jaffestraße 12, im Anschluss an das Konzert der Band „Bossacity“. Die Tour führt durch das Indus-triegebiet, die Kleingartenanlagen und entlang des Aßmannkanals. Ende ist um 15.30 Uhr am Boxclub an der Rotenhäuser Straße - gutes Timing, denn um 16 Uhr betritt dort die Band „A Singer Must Lie“ die Bühne!

Die Nord-Süd-Achse
live erleben

Die „Nord-Süd-Achse“ besteht bislang nur auf dem Papier. Doch im Rahmen des Musik-Festivals „48h Wilhelmsburg“ finden auf der „Nord-Süd-Achse“ am 12. Juni acht spannende Konzerte statt. Von Jazz über Bossa nova und Swing bis Indierock und Experimentalmusik ist alles dabei. Perspektiven! – ebenfalls ein Projekt des Bürgerhauses Wilhelmsburg – bietet mit der Erkundungstour ein Rahmenprogramm an, das allen einen einfachen Einstieg in die Planungen für das neue Wohnviertel ermöglicht.
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